## Abstract 1,3,5‐Triazine(**1**) können sowohl mit elektronenreichen Dienophilen (**2,6,7**) als auch mit elektronenarmen Dienophilen wie Acetylendicarbonester eine (4+2)‐Cycloaddition eingehen. Methyl‐1,3,5‐triazine (**1b,c,e**) reagieren mit Keten‐__O‐N__‐acetalen (**7a,b**) zu Dimethylaminoviny
Cycloadditionen mit mesomeren Pyrimidinbetainen
✍ Scribed by Doz. Dr. Thomas Kappe; Wolfgang Lube
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1971
- Tongue
- English
- Weight
- 226 KB
- Volume
- 83
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Samtliche Aldopyranosen mit freien Hydroxygruppen an C-I bis C-3 reagieren rnit dem Molybdat-Ion[']. Bisher wurden diese Zucker-Molybdat-Komplexe zur Konfigurations-und Konformations-Analyse von Kohlenhydraten durch Messungen des Circulardichroismus verwendet. Wir fanden jetzt eine neue Zuckersynthese, bei der diese Komplexe als Zwischenstufen auftreten. Erhitzt man z. B. D-Glucose rnit Molybdansaure in waoriger Losung, dann bilden sich nach mehrstundiger Reaktion 25 % D-Mannose. Diese Epimerisierung wird durch die Ausbildung eines Glucose-Molybdat-Komplexes der Struktur ( I ) verstandlich. O H Durch Epimerisierung von L-Rhamnose (2) rnit Molybdansaure entstehen nach unseren Untersuchungen iiber den L-Rhamnose-Molybdat-Komplex 60% L-Chinovose (3). Dieser Zucker war bisher nur uber vielstufige Synthesen in schlechter Ausbeute zu erhalten['! Durch diese rnit guter Ausbeute verlaufende Epimerisierung werden auch andere seltene Zucker zuganglich, z. B. D-Talose aus D-Galak-toseL3'. L-Chinovose (3) 100 g L-Rhamnose ( 2 ) , 1 g Molybdansaure und 500 ml Wasser werden 3 Std. auf 95 "C erhitzt. AnschlieSend wird filtriert, mit basischem Ionenaustauscher deionisiert und unter vermindertem Druck zu einem Sirup eingedampft, der in wasserfreiem Athanol gelost und nochmals bis zur Trockene eingeengt wird. Der Sirup wird in 100 ml wasserfreiem Athanol gelost und in der Warme rnit 200 ml Athylacetat versetzt. Bei Raumtemperatur kristallisieren 33 g L-Chinovose (3) aus. Das Filtrat wird eingeengt und wie oben beschrieben erneut epimerisiert, wobei weitere 20 g [*
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Es bleibt zu ktaren, ob die Reaktion stufenweise unter intermediarer Bildung von Vinylessigsaiure oder durch gleichzeitige radikalische Addition von 2 Mol Essigsaure an Acetylen verlauft. In diesem Zusammenhang ist die Beobachtung interessant, daR man Adipinsaure auch erhalt, wenn man Vinylessigsaur