Fette und Seifen 223 Z w Bestimmune der Hydri'erjodzahl") Vbn Pro/. Dr. H. P. K u u l m u n n und Dr. M. C. K e l l e r . Minster i. W. satoren wesentlich nur hinslchtlich seiner Anfangsgeschwindigkeit beeinflu6t werden kann, jedoch im weiteren Verlauf fast ausschlie6lich voii dem Vorhandensein der
Coulometrische Schnellmethode zur Bestimmung der Hydrierjodzahl
✍ Scribed by Hendrikse, P. W. ;Kuiper, J. ;Paalvast, C. P. ;Don, A.
- Book ID
- 102933941
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1980
- Weight
- 576 KB
- Volume
- 82
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Abstract
Ein Schnellverfahren zur Bestimmung des Ungesättigtheitsgrades von Ölen und Fetten ist für die Öl‐ und Fettindustrie von Bedeutung. Neben den allgemein angewandten Methoden zur Bestimmung der Jodzahl gibt es als Alternative die Hydriermethoden. Bei den in der Literatur beschriebenen Hydriermethoden wird der für die Hydrierung des Öls oder Fettes erforderliche Wasserstoff dem System von außen zugeführt oder auf chemischem Wege intern erzeugt, und zwar durch Zugabe einer standardisierten Natriumboranat‐Lösung in das Reaktionsgemisch. Die Autoren haben nun die Hydrierung mechanisiert, indem sie die Erzeugung des Wasserstoffs auf chemischem Wege durch eine elektrolytische Methode ersetzten unter Zuhilfenahme eines besonders dafür entwickelten coulometrischen Systems, bei dem der Titrationsschritt entfällt. Nach dem Faradayschen Gesetz läßt sich dann die Hydrierjodzahl aus der bei der Hydrierung eines bestimmten Öls oder Fettes verbrauchten Strommenge errechnen. Die Probe wird ohne Vorbehandlung injiziert und anschließend innerhalb von 2 bis 3 Minuten hydriert. Über 100 Proben können in ein und dieselbe Reaktionsmischung injiziert werden. Die Methode ist genauer als die üblichen Verfahren, da nur Anlagerung des Wasserstoffs an Doppelbindungen erfolgt und keine Substitution auftritt. Die an Ölen und Fetten ermittelten Werte ergaben eine gute Übereinstimmung mit den nach Wijs im Bereich 10‐190 bestimmten Jodzahlen. Die Standardabweichung der Bestimmung liegt unter 1%.
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Arachin-und Behensaure, die in Mengen unter 1 o/o vorliegen, wurden in dieser Aufstellung nicht beriidtsichtigt. Is Fette -Seifen Anstrichmittel 58, 990 [1956]. Tab. 7 entnehmen wir jedoch einen Stearinslure-Gehalt von 12.4%. Dies ist ein Hinweis darauf, daB aui3er der Stearinsaure noch eine zweite