Chemisches Kolloquium der Universität Marburg/Lahn. am 21. November 1952
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Tongue
- English
- Weight
- 160 KB
- Volume
- 65
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Saccharose, Invertzucker und Fruotose, wodurch sie sich von den anderen Sirupen unterscheiden. A h Rohstoffe werden die billigen StLrkesorten, friiher Kartoffalstiirke, heute meist Mais-und l i l ostirke verwendet. IIydrolysiert wird n i t Diastase oder rnit Siiure. Letzterfl gestattet, das Verhaltnis von Dextrin, Maltose und Glucose im fertigen Erzeugnis weitgehend zu variieren. Handelsiibliche Sorten Bind der Bonbonsirup (Spez. Gew. 1,44, ca. 85 % Trockenmasse, 32-36 % reduzierende Zucker, ale Glucose berechnet) und der Kapilltirsirup (Spez. Gew. 14,41 ca. 8 2 % Trockenmasse, 32-45 % reduzierende Zucker), daneben noch Spezialsorten. Von friiher ber gebrauchliche Benennungen, wie
,, G ~u c o E ~" , ,,Ma1tose", sind unzutreffend und sollten aidgegeben werden. Ftir den jeweiligen Zwock milseen die Stiirkesirupsorten ausgewkhlt werden. Die Siiflwarenindustrie bevorzugt Dextrinreiche Sirupe, weil die Pextrine das Auskristallisieren der Saccharose verhindern. Stiirkesirupe rnit viel Glucose und Maltose wilrden hingegen klebrige Bonbons liefern, ebenso Starkesirupe rnit freier Siiure, weil dieso die Saccharose invertiert. Die Spirituosenindustrie benotigt zum Verdicken der Likare jedoch Dextrin-arme Sirupe, weil die Dextrine durch Alkohol fiillbar aind. Die Marmeladeindustrie verarbeitet StBrkesirup, um eine zu aehr vortretende SUDe wegen des notwendigen hohen Zuckergehaltes herabzusetzen. Auch wird der Glanz und die Streichbarkeit der Marmelade ver-
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