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Chemisch-technische Rundschau. Die deutsche Prüfmaschinen- und -geräte-Produktion

✍ Scribed by Schwarzhofer, H.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1952
Weight
661 KB
Volume
54
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Die wichtigste Fordcrung an einen brauchbaren Farbanstrich ist scinc Haltbarkcit, d. h. cr muQ cine gcschmeidigc Hartc hesitzen, um den Witterungseinllussen und sonstigcn augeren Einwirkungcn gegcniiber wcitestgehcnd widcrstandsfahig zu sein. In fruhercr Zeit wurden die Anstrichmittel auf denkbar ciniachstc Art gepriift, indem man dic aufgetragencn Farb-n und Ladre mit dem Fingcrnagel oder einem scharfen Gegcnstand jcinem Nagel oder einem Messer) ankratztc. Es ist klar, dai3 durch derartig primitive Methoden dem Bestreben, die Eigenscliaften der Anstrirhe zahlenmagig zu erfasscn, urn eiiicn gcnaucn Vcrgleich zwischen vcrschicdenen Anstrichen zu erzielen, nicht Rechnung getragen werden konnte. Die kleinen Kratz-und Ritzprufungen durch Menschenhand, die man spater auch d u d Schallplattennadeln und Priifungen mit Bleistiften zu vervollkommncn suchte, waren von vielcn aufieren Dingen abhangig und wurden vor allcni im Priifergebnis von verschiedenen mechanischen Eigenschalten hecinflufit, so z. B. von den Prufwerkzeugcn und dem Beurtcilungsvermogen des Priifenden. Dcutung und Auswertung waren sehr erschwert. Hinzu kommt no&, dafi die meisten Anstrichfilme disperse Systemc darstellen, bci denen die Festlegung bestimmter Eigenschaften schwieriger ist als bei homogenen Systcmcn. Es gibt bcispicl+ weisc Anstrichfilme, die sich hart und sprode verhalten, dabei aber doch nur eine gcringe Kitihartc aufwcisen.


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