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Beiträge zur Chemie der Silicium-Stickstoff-Verbindungen, XIV. Bis-trimethylsilyl-carbodiimid

✍ Scribed by Pump, Joachim ;Wannagat, Ulrich


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1962
Weight
355 KB
Volume
652
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Bei der Metallierung von Bis-trimethylsilyl-harnstoff mit LiC&Hs oder NaNHz und nachfolgender Umsetzung mit (CHs),SiCI bildet sich kein vierfach silylsubstituierter Harnstoff, sondern das auDerordentlich stabile Bis-trimethylsilylcarbodiimid. Es entsteht ferner aus Natrium-bis-trimethylsilyl-amid mit COCl2 und mit Si(NC0)d sowie aus Disilbercyanamid mit (CH3)3SiCI. Seine chemischen Reaktionen sind nicht mit denen organischer Carbodiimide vergleichbar. Nachdem die Silylierung des Harnstoffs mit Hexamethyldisilazan den N.N'-Bistrimethylsilyl-harnstoff (I) zugiinglich gemacht hatte4) : NHzCONHz + (R3Si)zNH -NH3 + R3SiNH-CO-NHSiR3 I, (1) lag es nahe, auch die Synthese eines vierfach silylsubstituierten Harnstoffs zu versuchen. Durch Umsetzung von I mit Phmyllithium war ein zweifach metalliertes Derivat zu erwarten, das mit Trimethylchlorsilan die erhoffte Verbindung 111 ergeben sollte. Tatsachlich bildete sich Lithiumchlorid, doch war das siliciumhaltige Reaktionsprodukt nicht f a t wie das Ausgangsprodukt, sondern flussig. Sein IR-Spektrum zeigte 80-Be hdichkeit mit dem des Trimethylsilyl-isocyanats, und da GOUBEAU und PAUL IN^.^)


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