Neue Phenylazo-phosphonaure-Derivate C&-N=N -P(Z)Yz mit Z = 0, S, NTs und Y = CH3, C&, N(CH&, OCsHs, O K wurden durch Kupplung von Phenyldiazonium-tetrafluoroborat mit Phosphorigstiure-Derivaten HOPYz oder durch Oxydation der Phenylhydrazin-2-phosphorsaure-Verbindungen C6H5-NH -NH -P(Z)Yz gewonnen.
Azo-Verbindungen, V: Substituenten-Effekte bei Azo-Phosphorsäure-Derivaten
✍ Scribed by Bock, Hans ;Rudolph, Günter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 537 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Neue Hydrazin-Phosphorsaure-Verbindungen Y2(Z)P -NH-NH -XY (XU = P(Z)Y2 oder COY) wurden zu den entsprechenden Azo-Phosphorsaure-Derivaten Y2(Z)P--N=N -XY oxydiert. Die durch den Phosphor-azo-Chromophor P-N=N-P bedingte violette Farbe kann ein durch x*/d-Orbital-Wechselwirkung bathochrom verschobener n+xd*-ubergang erkllren. Effekte der Substituenten Y werden anhand von Elektronen-, 3lP-Kernresonanz-und Schwingungsspektren diskutiert. Aus den P=O-Valenzschwingungsfrequenzen laat sich die Elektronegativitat der Phosphor-azo-Gruppe Yz(Z)P-N=Nzu 2.45 abschatzen. In einer ersten Mitteilung3) haben wir Derivate der Azo-bis(phosph0rsaure) Y20P-N=N-POY;! mit Y = O Q H S oder OK beschrieben. Die Verbindungen iiberraschten durch ihre violette Farbe, die auf einer bathochromen Verschiebung der intensitatsschwachen Azo-Absorption weit in den sichtbaren Spektralbereich hinein beruht (Abschnitt C) und die uns zur spektroskopischen Untersuchung von Substituenten-Effekten auf die Farbe von Azo-Verbindungen anregte. A. DARSTELLUNG DER HYDRAZIN-PHOSPHORSAURE-VERBINDUNGEN Zu Beginn unserer Untersuchungen war als einzige Hydrazin-1 .Zbis(phosphorsaure)-Verbindung der Tetraphenylester I1 h4) bekannt. Die Hydrazinolyse entsprechender Phosphorslurechloride mit wasserfreiem Hydrazin*) liel3 folgende Reaktivitiitsunterschchiede6) erkennen : Nach der Gesamtgleichung (3) entstanden Hydrazin-l.2-bis(diphenylphosphinoxid) (IIa), Hydrazin-l.2-bis(diphenylphosphinsulfid) (I1 b), Hydrazin-l.2-bis(phosphorsaurebis-dimethylamid) (I1 c) sowie Hydrazin-l.2-bis(diphenylphosphin) (I1 d). Hier reagierten die Saurechloride selbst mit einem Hydrazin-UberschuB zum 1.2-disubstituierten Hydrazin 11. Dagegen bildet sich mit Phosphorsaure-diphenylester-chlorid nach Gleichung (1) die monosubstitu-1) Dissertat. G. RUDOLPH, Univ. Miinchen 1962.
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