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Aminozucker-Synthesen XII.D-Idosamin undD-Gulosamin

✍ Scribed by Kuhn, Richard ;Bister, Waltraut


Book ID
102897039
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1958
Weight
997 KB
Volume
617
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Aus D‐Xylose entstehen mit Anilin oder p‐Toluidin und Blausäure 80–88% stark linksdrehendes N‐Aryl‐D‐idosaminsäure‐nitril und 8–12% stark rechtsdrehendes N‐Aryl‐D‐gulosaminsäure‐nitril. Das bei katalytischer Hydrierung entstehende D‐Idosamin‐hydrochlorid kristallisierte nicht, wohl aber das D‐Idosamin‐1.6‐anhydrid · HCl (35% d. Th.). Dieses Anhydrid (I) verbraucht 2 Mol Perjodat unter Bildung von 1 Mol Ameisensäure und 1 Mol 2.4‐Diformyl‐1.3‐dioxolan, das als Dimedonderivat mit einem Präparat aus Laevoglucosan identifiziert wurde. Verseifung des N‐p‐Tolyl‐D‐idosaminsäure‐nitrils und nachfolgende Hydrierung liefert krist. D‐Idosaminsäure. — Die katalytische Hydrierung der N‐Aryl‐D‐gulosaminsäure‐nitrile ergibt in 55–80‐proz. Ausbeute D‐Gulosamin‐hydrochlorid, das in allen Eigenschaften mit dem Aminozuckerhydrochlorid übereinstimmt, das als Spaltstück der Antibiotica Streptothricin und Streptolidin B entdeckt worden ist. — N‐Acetyl‐D‐mannosamin und β‐Penta‐acetyl‐L‐mannosamin werden beschrieben.


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