Phosphorwasserstoff, primare und sekundare Phosphine reagieren mit Phenyllithium im Sinne einer Metallierung zu Li3P, LizPR und LiPR2, in denen R Alkyl-, Cycloalkyl-oder Arylreste bedeutet. AuDerdem wird die Darstellung des (C6Hs)2PNa-1 Dioxan und des (CbH&PK.2 Dioxan beschrieben. Die Alkali-Phospho
Alkali-Phosphorverbindungen und ihr reaktives Verhalten, II. Über Reaktionen der Alkali-Phosphorverbindungen mit aromatischen Ketonen
✍ Scribed by Issleib, Kurt ;Tzschach, Alfred
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 537 KB
- Volume
- 92
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
ISSLEIB und TZSCHACH 1391 Reduktion der Chinole und -ester rnit ZnlEisessig 0.01 mMol der chinoliden Verbindung, gelBst in 1 ccm Eisessig, werden 15 Min. rnit 20 mg Zinkstaub magnetisch geriihrt. Danach entnimmt man der Reaktionsldsung 0.02 ccm und chromatographiert zur Identikierung des entstandenen Phenols in System A, B oder C. Bci den in Tab. 4 aufgefilhrten Substanzen tritt das erwartete Phenol als einziger Folin-aktiver Fleck auf; UV-absorbierende Flecke werden nicht beobachtet. KURT ISSLEIB und ALFRED TZSCHACH Alkali-Phosphorverbindungen und ihr reaktives Verhalten, I1 1) h e r Reaktionen der Alkali-Phosphorverbindungen mit aromatischen Ketonen Aus dem Anorganisch-Chemischen Institut der Universitit Jena (Eingegangen am 11. Februar 1959) Aus Alkali-Phosphorverbindungen, Me3P, Me2PR oder MePR2 und aromatischen Ketonen entstehen in Tetrahydrofuran, Dioxan bzw. Ather dic entsprechenden Metallketyle. Die Ketylnatur wird einmal durch die Hydrolysenprodukte, zum anderen durch Vergleich der Absorptionsspektren dcr Reaktionslosungen mit denen reiner Metallketyll6sungen bewiescn. -Diathylphosphin-lithium bildet rnit Benzophenon in Ather ein unldsliches, farbloses Addukt (C6H&CO. LiP(C2H5)2. Die Wechselwirkung der Alkali-Phosphorverbindungen mit Benzophenon fiihrt zu einem Gleichgewicht R(aromat.) R(a1iphat.) 2 ((C6Hs)2CO.MePRz} ------' 2{MeOffC6Hs)2} + PzR4 . das bei den aliphatixhen Vertretern nahezu auf der linken Seite liegt, wahrend die Addukte der aromatischen Derivate in Lasung sofort in Metallketyle und Tetraaryl-diphosphin zerfallen. 1) I. Mitteil.: K. ISSLEIB und A. TZSCHACH, Chem. Ber. 92, 1118 [1959]. 2) G. WITTIC. F. J. MEYER und G. LANCE, Liebigs Ann. Chem. 571, 167 [l9511.
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