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Alkali-Phosphorverbindungen und ihr reaktives Verhalten, I. Die Darstellung der Alkali-Phosphorverbindungen

✍ Scribed by Issleib, Kurt ;Tzschach, Alfred


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1959
Tongue
English
Weight
552 KB
Volume
92
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Phosphorwasserstoff, primare und sekundare Phosphine reagieren mit Phenyllithium im Sinne einer Metallierung zu Li3P, LizPR und LiPR2, in denen R Alkyl-, Cycloalkyl-oder Arylreste bedeutet. AuDerdem wird die Darstellung des (C6Hs)2PNa-1 Dioxan und des (CbH&PK.2 Dioxan beschrieben. Die Alkali-Phosphorverbindungen sind sehr reaktionsfreudig und gestatten die Synthese neuer phosphororganischer Verbindungen, ilber die in den folgenden Mitteilungen berichtet wird. Von A. JOANNIS~) wurde auf die Bildung von Alkali-Phosphorverbindungen aus Na und PH3 in flussigem N H 3 hingewiesen. Diese Methode wurde in neueren Untersuchungen von CH. WALLING 2) auf die Darstellung von Alkali-Phosphorverbindungen, die sich von primiiren und sekundtiren Phosphinen ableiten, ubertragen. Dieses Verfahren ist nicht nur umstiindlich durchzufiihren, sondern hat aukrdem infolge des anhaftenden Alkaliamides den Nachteil, daD keine stickstofffreien haparate erhaltlich sind. AuBerdem wurden Diphenylphosphin-natnum3) bzw. -kalium 2) durch Umsetzung des Diphenylchlorphosphins bzw. des Diphenylphosphins mit Natrium oder Kalium in Ather und Benzol erhalten. Auf die gleiche Weise das Diphenylphosphin-lithium darzustellen gelang uns nicht, denn es erfolgte weder in Ather oder Benzol noch in Dioxan eine Reaktion. Selbst in siedendem Tetralin verlief die Umsetzung sehr unvollstandig. Eine andere Moglichkeit, das NaPHz4) und das LiPH$) darzustellen, besteht in der Umsetzung von alkaliorganischen Verbindungen mit Phosphorwasserstoff: R-Me + PH3 + RH -k MePH2 Jn Analogie zu diesen Ergebnissen sollten Phosphin-lithium-Verbindungen durch Metallierung primarer und sekunarer Phosphine gemSB den Gleichungen RPH2

zugtininglich sein, was sich bestatigte und im folgenden beschrieben wird.

Vergleichende Betrachtungen der Phosphor-Wasserstofiindung gegenuber der des Siliciums zeigten beispielsweise zu HCl oder Lic6H5 unterschiedliches Verhalten. So


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