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1-Methyl-4-benzyl-piperidin-4-carbonsäure-äthylester und neue Synthese des 1-Methyl-4-cyano-piperidins

✍ Scribed by J. Schmutz; F. Künzle


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1955
Tongue
German
Weight
414 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Kiirzlich haben wir, ausgehend von Malonester, die Synthese des N -Methylpiperidin -4,4dicarbonsaurediathylesters l) beschrieben, welche durch stufenweisen Aufbau des Piperidinringes nach der Methode von Eligi & Miescher2) gelang. Diese Methode liess sich nun auch auf den Cyanessigester ubertragen. Wir erhielten durch Umsetzen von N, N-Dimethyl-B-amino-Bthyl-cyanessigsaure-athylester (I),) und N-Benzyl-methyl-p-amino-Sthyl-cyanessigsaure-athylester (11) mit Athylenbromid die entsprechenden quaternaren Bromide I11 und IV. Die Ausbeuten waren allerdings bedeutend geringer als bei der Synthese des N-Methylpiperidin-4,4 -dicarbonsaure-esters I).

Durch saure Verseifung des 1,l-Dimethyl-piperidinium-4-cyano-4-carbonsaure-athylester-bromides (111) in der Kalte erhielten wir die entsprechende Saure V. Die Pyrolyse dieses quaternaren Bromides V ergab in guter Ausbeute unter gleichzeitiger Decarboxylierung und Methylbromid-Abspaltung das gesuchte l-Methyl-4-cyano-piperidin (X). Unser Produkt erwies sich als identisch mit dem kurzlich von Grob & Renk 4) synthetisierten l-Methyl-4-cyano-piperidin. Diese Autoren erhielten das Nitril X uber das N-Methyl-isonipecotinsaureamid durch Wasserabspaltung mittels Thionylchlorid.

Fur einen Konstitutionsbeweis, auf den wir spater zuruckkommen werden, benotigten wir den l-Methyl-4-benzyl-piperidin-4-carbonsaure-athylester (VIII). Das l-Methyl-4-cyano-piperidin ( X )


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## Abstract Es wird die Synthese des N‐Methyl‐piperidin‐4,4‐dicarbonsäure‐diäthylesters (VII) über das N‐Methyl‐N‐benzyl‐piperidinium‐4,4‐dicarbonsäure‐diäthylester‐bromid (V) beschrieben. Der Diäthylester VII liess sich in den N‐Methyl‐piperidin‐4‐carbonsäure‐äthylester (IX) überführen.

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Die Messwerte der Tab. 1 sind mit der Rnnahme, dass die -N -C,H5-Gruppen des Diazoamidobenzols einen volligen Austausch eingehen, quantitativ im Einklang. Dagegen bleibt das mittelstiindige Stickstoffatom des Triazenderivats vom Austausch ganz unberuhrt. Wurde es namlich ebenfalls von ihm erfasst we