Übergangsmetall-funktionalisierte Phosphaarsene als Liganden in Pentacarbonylchrom-Komplexen. Röntgenstrukturanalyse von (η5-C5Me5)(CO)2Fe–As[Cr(CO)5] = P–C6H2(tBu)3(2,4,6)
✍ Scribed by Weber, Lothar ;Bungardt, Dagmar ;Boese, Roland
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1988
- Tongue
- English
- Weight
- 501 KB
- Volume
- 121
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
UniversitatsstraDe 5-7, D-4300 Essen 1 Eingegangen am 1. Marz 1988 Die Umsetzung von photochemisch erzeugtem [(Z)-Cycloocten]Cr(CO), mit den hrgangsmetall-substit~erten Phosphaarsenen (q5-C5&R)(C0XPPhs)Fe -As = P-Ar (2% b) (Ar = 2,4,6-tBu3GHz; R = H, Me) liefert die tiefroten Verbindungen (qS-CSH4R)(CO)(PPh3)Fe -As[C~(CO)~] = P -Ar (3% b). Des weiteren wurde in situ gebildetes und thermolabdes (qS-C,Me5)(CO), Fe-As=P-Ar (4) aus der Reaktionslosung mit [(a-Cy~loocten]Cr(CO)~ ds Cr(CO)s-Komplex S abgefangen. Die AufklPrung von 5 erfolgte mittels Rbntgenstrukturanalyse. Phosphaarsene mit organischen Substituenten vom Typ R' -P =As -R2 (1)2-7) sind schon einige Jahre bekannt. Demgegeniiber wurden die ersten durch Obergangsmetallkomplexfragmente funktionalisierten Phosphaarsene 2 (Phosphaarsenylkomplexe) erst kiirzlich von uns vorgestellt ' ). Die Strukturbestimmung von 2 durch Rontgenbeugung scheiterte an geeigneten Kristallen. Das Phosphaarsen (qs- CSMeS)(C0)2Fe -As = P -Ar (4) wurde in der Reaktionslosung von (qS-CSMeS)(C0)2Fe -As(SiMeJ2 und C12PAr aufgrund eines Singuletts bei 6 = 603.0 vermutet, konnte aber nicht unzersetzt isoliert werden". In dieser Arbeit sollte zum einen gepriift werden, ob die von uns synthetisierten Phosphaarsenylkomplexe 2 gegeniiber dem Cr(CO),-Fragment vergleichbare Ligandeigenschaften wie die Diphosphenylkomplexe [MI -P = P -Ar, [MI = (qs-CsMes)(CO)2Fe; (qS-CSMes)(CO)(NO)Mn; (qs-CSMeS)(CO)(NO)Re besitzen 9). Zum anderen wurde die Synthese wohlkristallisierter Komplexe angestrebt, in denen die Natur des Fe -As = P -C-Bausteins rontgenstrukturanalytisch aufgeklart werden konnte.
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