Über α-halogenierte Amine, XVIII. Über monoquartäre Salze asymmetrischer Aminale
✍ Scribed by Böhme, Horst ;Haake, Manfred
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 351 KB
- Volume
- 705
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Aminale 1 reagieren mit Alkylhalogeniden in absol. Ather zu monoquartaren Salzenz) 2, die man auch durch Einwirkung von a-halogenierten Aminen bzw. Carbimmoniumsalzen 3 auf tertiare Amine in aprotischen, polaren Losungsmitteln gewinnen kann, wie dies am einfachsten Beispiel formuliert sei:
Salze vom Typ 2 sind durch groRe Reaktionsfahigkeit ausgezeichnet; sie unterliegen beispielsweise leicht der Hydrolysez) oder der thermischen Spaltung3). In beiden Fallen scheint in erster Phase ein Zerfall in Carbimmoniurnsalz 3 b und tertiares Amin einzutreten, also die riicklaufige Reaktion der jetzt gefundenen Bildungsweise.
Entsprechend gelingt auch die Darstellung monoquartarer Salze asymmetrischer Aminale. Aus N-Brommethyl-piperidin und Trimethylamin wurde beispielsweise 4 gewonnen, aus N.N-Dimethyl-N-brommethyl-amin und N-Methyl-piperidin das isomere monoquartare Salz 6. Von Interesse war die Frage nach der Einheitlichkeit dieser Salze, denn eine Umquaternierung war in den bei der Darstellung benutzten,
📜 SIMILAR VOLUMES
a-Halogenierte Amine (11) reagieren mit Alkalixanthogenaten (I) unter Bildung von Dithiokohlensaure-alkylester-~dialkylamino-methyl~-estern (V). Analog gewinnt man ausgehend von Alkalisalzen der Trithiokohlensauremonoalkylester (XII) Trithiokohlensaure-alkylester-[dialk~lamino-methyl]- ester (XIV),