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Über Trithione. VI. Mitteilung. Dimethyltrithion

✍ Scribed by Lüttringhaus, Arthur ;Cleve, Wolfgang


Book ID
102898207
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1952
Weight
584 KB
Volume
575
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Dimethyltrithion 'on A4rthur Liittringhaus und Wolfgang Cleve (Aus dem Chemischen Institut der Universititt Halle) (Mit 2 Figuren im Text) (Eingegangen am 22. Xovember 1951) Die ersten Vertreter der von B. B o t t c h e r erschlossenen Trithione waren aromatisch substituierte Derivate. An diesen, insbesondere dem durch Schwefelung von Anethol gut zuganglichen 3-(p-Methoxyphenyl)-trithion, haben wir 1943-1 944 in Zusammenarbeit mit B o t t c h e r die charakteristische Konstitution des Trithion-Heterocyclus abgeleitet2). Sie blieb zunachst nicht unwider-sprochen3), aber schlieBlich haben alle Autoren, die sich nach uns mit der Gewinnung von Trithionen befaBt und die Zahl der Trithione vermehrt haben, sich unserer Formulierung angeschlossen. An ihr kann heute kein ZweifeI mehr bestehen, zumal bei dem in der ersten Mitteilung beschriebenen Alkali-Abbau nicht nur die Saure-, sondern inzwischen auch die Keton-Spaltung in vielen Fallen beschrieben wurde', 5 , A ) und den vermuteten Verlauf nahm. Aliphatisch substituierte Trithione sind -wenigstens mittels der ersten B o t t c herschen Methode durch Schwefelung von Olefinenim allgemeinen schwerer zuganglich. Zwar gliickte uns bereits 1944') die Gewinnung des einfachsten, unsubstituierten Stammkorpers, des Trithions selbst aus Propylen und Schwefel, doch blieb die Ausbeute trotz verschiedener Kunstgriffe in der GroBenordnung von einem Procent. Leichter zuganglich erwies sich ein Trithion mit 5 Kohlenstoffatomen (I), das schon in unserer ersten Mitteilung beschrieben ist; es hat in der Trithion-Chemie eine eigene Rolle gespielt, weil sich fur es eine besonders groIje Zahl von Bildungsweisen fand, die Aufklarung seiner Konstitution aber besondere Umwege gegangen ist. Mit diesen Fragen sol1 sich die vorliegende Arbeit befassen, deren experimentelle Durchfuhrung 1947-1948 erfolgtes), und die den.ersten Teil der Dissertation von Cleve s, darstellt. I) V. B o t t c h e r und B a u e r , Ber. 84, 458 (1951).

*) B o t t c h e r und L i i t t r i n g h a u s , Ann. 557, 89 (1947); Office Pub. Board 3, G a u d i n und Lozac'h, C. r. 224, 78, 577 (1947); vgl. auch F u h o t e lo). 4, W. T h o m a s , Dip1.-Arbeit Halle 1950. 5 , Erscheint demnachst in dieser Zeitschrift. B, J. S c h m i t t und A. L e s p a g n o l , C. r. 230, 1774 (1950); C. 1951, I, 189. ') H. B. K o n i g , Dipl.-Arbeit Greifswald 1944; L i i t t r i n g h a u s , K o n i g und ") Vorgetragen von W. C l e v o in Hostock am 15. i. 1948; Forsch. und Fortschr.


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227 10 g Substanz wurden mit 6 g Schwefel gut vermischt im Rundkolben erhitzt. Bei 220' beginnt die Reaktion, die Temperatur steigt bis 260". Starke H,S-Entwicklung. Nach einigen Ninuten Reaktionsdauer beginnt die Temperatur im Reaktions-gefiiB zu sinken. Das Reaktionsprodukt ist eine rotbraunc, bro