Über Steroide und Sexualhormone. (56. Mitteilung). Überführung von Δ5-17-Äthinyl-androstendiol-(3,17) in Progesteron
✍ Scribed by M. W. Goldberg; R. Aeschbacher
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1939
- Tongue
- German
- Weight
- 251 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Hydratisierung der dreifachen Bindung von 17-0xy-17-Sthinylderivaten der Androstan-und Androstenreihe mit Quecksilberoxyd und Borfluorid in Eisessig2), oder mit Quecksilberacetat in neutralen Lo~ungsmitteln~), fuhrte zur Herstellung von neuen cr-Oxy-ketonen, die jedoch nicht der Allo-pregnan-bzw. Pregnen-Reihe angehoren, sondern einer neuen Reihe, deren Entstehung durch eine Umlagerung des Kohlenstoffgeriistes der Ausgangsstoffe im Verlaufe der ausgefiihrten Reaktionen bedingt ist. Es war somit das eigentliche Ziel der Versuche, die Herstellung von 17-0xy-20keto-Derivaten der Allopregnan-bzw. der Pregnenreihe, insbesondere von 17-Oxy-progesteron, noch nicht erreicht worden.
Die Auffindung eines Hydratisierungsverfahrens, das die Herstellung der nicht umgelagerten Ketone aus den entsprechenden Acetylen-Derivaten ermoglicht, war daher erwiinscht. Im Verlaufe der zu diesem Zwecke ausgefuhrten Versuche stiessen wir auf eine neue Moglichkeit, Wasser a n die Acetylenbindung anzulagern. Die Hydratisierung von d 5-17-Athinyl-androstendiol-(3,17) verlief nach diesem Verfahren in der Tat ohne Umlagerung des Kohlenstoffgerustes, jedoch wurde gleichzeitig die Hydroxylgruppe in Stellung 1 7 unter Ausbildung einer neuen Doppelbindung abgespalten, so dass als Hauptprodukt der Reaktion das A 5J6-Pregnadien-ol-(3)-on-(20) (11) entstand. Das Ton uns angewendete Verfahren besteht darin, dass man 17-Athinyl-androstendiol (I) mit dem Quecksilbersalz des Acetamids in alkoholischer Losung orwarmt und das entstehende quecksilberhaltige Reaktionsprodukt mit Schwefelwasserstoff spaltet. Nach der im experimentellen Teil beschriebenen Aufarbeitungsmethode gelingt es leicht, in ziemlich guter Ausbeute eine bei 211-213O schmelzende Verbindung zu isalieren, die als A 5J6-Pregnadien-ol-( 3 )on-( 20) (11) erkannt wurde. Dieses doppelt ungesattigte Oxy-keton l) 55. Mitt. Helv. 22, 1178 (1939).
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## Abstract Durch Erhitzen des Semicarbanons von Δ^5; 16^β‐Acetoxy‐pregnadien‐20‐on (II) mit Natriumäthylat auf 200° und anschliessende Acetylierung der Reduktionsprodukte wurde das Δ^5: 17, 20^‐3β‐Acetoxypregnadien (V) gewonnen.
fonctions logarithmiques, sont trks reguli&res et peuvent &re utilisdes pour la mesure, avec les rdactifs alddhydiques, des concentrations en ozone les plus faibles. Nous tenons B remercier M. le Dr. E. Perrottet, Chef de travaux de Chimie physique, du coneours qu'il nous a apport6 dans ce travail.