von 2,5 % der Theorie, berechnet auf die eingesetzte Cholsaure3). Unsere neue, vie1 einfachere Abbaumethode4) ergibt dagegen ein entsprechendes Monoacetat, vermutlich das 12-Monoacetat (VI), das sich besonders gut isolierenlasst, in einer Ausbeute von etwa 30 yo der Theorie susgehend von Cholsaure.
Über Steroide. 46. Mitteilung. Ein einfacher Abbau der Gallensäuren-Seitenkette zur Methylketonstufe IV. Der Abbau der 3β-Oxy-allo-cholansäure und der 3α-Oxy-cholansäure (Lithocholsäure)
✍ Scribed by Ch. Meystre; K. Miescher
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1946
- Tongue
- German
- Weight
- 1000 KB
- Volume
- 29
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
HELVETICA CHIMICA ACTA. identisch mit dem von uns aus 3~-0xy-allo-cholans~ure gewonnenen Ketonl). Das andere Keton aus Lithocholsiiure ( E -0xy) entspricht vermutlich dem von Marker und Kamrn 2, neben ,,epi-allo-Pregnanolon" aus Schwangerenharn isolierten ,,epi-Pregnanolon".
Von den im Harn aufgefundenen weitergehenden Reduktionsprodukten des Progesterons (und Desoxy-corticosterons) lasst sich das 3cr, Boa-Pregnandiol (XXVIIa) von Xar.rian3) durch Reduktion des 3~-Oxy-pregnan-20-ons nunniehr in relativ einfacher Weise synthetisch darstellen. Die Reduktion des 3p-Oxy-allo-pregnan-20ons, wie auch des allo-Pregnan-S720-dion fiihrt dagegen nicht zu dem von HartrnaNn und Locher4) im Harn als Begleiter des Pregnandiols gefundenen allo-Pregnandiol, sondern offenbar zu einem Epimeren, dem allo-Pregnan-3p,20sr-diol. In der Tat lassen sich die Diole aus Harn mit Digitonin nicht fallen5) und gehoren somit der 3%-Oxyreihe an. Dams natiirliche allo-Pregnantliol miisste sich demnach ails der 3%-Oxy-allo-cholansaure iiber das 3cc, 34 -Dioxy-24,24-diphenylallo-cholan6) und 3 ~.-Oxy-allo-pregnan-2O-on herstellen lassen.
Im folgenden sind die von una durchgefiihrten Reaktioneu eingehender beschrieben : a ) A h b a u der 3 @ -O x y -a l l o -c h o l a n s a u r e . Den aus C'holesterin dureh Oxydation erhiiltlichen 4 5-3p-Oxycholensaure-methylester (I) hydrierten wir in Alkohol-Eisessig mit Platin-Katalysator zum 3~-Oxy-allo-cholans~ure-methylester ( I T ) voni Smp. 15% -153" '). Diesen setzten wir, hhnlich wie schon be-schrieben8), mit einer Phenyl-magnesiumhromid-Losung um und entwiisserten den erhaltenen rohen tertiaren Alkohol ansehliessend mit J o d in kochendem Benzol. Das d 2 3 -3 ~-0 x y -2 4 7 2 l-diphenyl-allocholen (111) vom Snip. 89-90° und [my; ---lo wurde mit Pyridin nnd Essigsaure-anhydrid in dnx 4 23-3~-Acetoxg-24, 24-diphenyl-allocholen ( I V ) vom Smp. 175-178" und [ K] : -T34° 9, ubergefuhrt.
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heitlichen Eindruck und schmolz fast 20° hoher als der 3a-Acetoxycholen-(11)-saure-methylester (XVII), mit dem sie allerdings bei der Mischprobe den Schmelzpunkt nicht erniedrigte. Trotzdem durfte ein Gemisch von (XVI) und (XVII) vorliegen, wie es von E. Xeebeck auf anderem Wege erhalten wurdel). Es