Aus den Kurven ersieht man, dass die p-Farbstoffe tieferfarbig sind, dass der Typus der spektralen Absorption aber derselbe ist, was auf analoge Konsbitution der o-Verbindungen im Sinne der Disazos truktur hinweis t .
über peri-Disazofarbstoffe II. (11. Mitteilung über Azofarbstoffe und ihre Zwischenprodukte)
✍ Scribed by Paul Ruggli; Alfred Courtin
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1932
- Tongue
- German
- Weight
- 652 KB
- Volume
- 15
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Uber peri-DisamfaPbstoffe 11 (11. Mitteilung Uber Azofarbstoffe und ihre Zwischenprcrdukte l)) von Paul Ruggli und Alfred Courtin. (20. IX. 32.) I n unserer ersten Mitteilung iiber peri-Disazofarbstoffe'f wurde gezeigt, dass diese Farbstoffe durch doppelte Kupplung eines geeigneten Dioxy-naphtalins mit zwei No1 einer Diazoverbindung entstehen. Ein in konstitutiver Hinsicht sicherer Weg bestand in der Verwendung des 2,7-Dioxy-naphtalins, welches in 1-und 8-Stellung kuppeln muss. Dass in den erhaltenen Disazofarbstoffen die beiden Azogruppen tatsachlich in peri-Stellung zueinander stehen, liess sich durch Abbau zu Perimidinderivaten beweisen. Eine zweite Aussicht auf Darstellung von peri-Disazofarb: stoffen liege in der Moglichkeit, v o n einern p e r i -Amino-azok o r p e r d e s T y p u s I a u s z u g e h e n u n d d i e v o r h a n d e n e A m i n o g r n p p e z u d i a z o t i e r e n u n d z u k u p p e l n . Uber diese Reakt.ion wird im folgenden berichtet. Ar-N :I Pi NH, I SH, I1 ""@ t'ber die ah Ausgangsmaterial in Betrach t kornmenden peri-Amino-ezofarbstoffe ist in der Literatur allerdings sehr wenig bekannt. Von den verschiedenen zu ihrer Darstellung in Betracht kommenden Methoden ist die einfachste und sicherste die Einwirkung einer Diazoverbindung auf l-Amino-7-naphtol ( = S-Arnino-2-naphto1, Formel 11) anzusehcn. Diese letztere Sub6tanZ wurde von P. Friedlander und St. Sxymaneki2) aus 8-Nitro-2-naphtylamin durch Diazotieren, Verkochen und nachfolgende Reduktion der Nitrogruppe erhalten ; ungefahr gleichzeitig wurde sie von Leopold Cussella & Co. auf einfacherem Wege durch Alkalischmelze von l-Naphtylamin-7-suIfos&ure (CZeve-SSiure-l,7) dargestelW). Neuerdings ist diese Darstellung von W. F. Brown, J. C. Hebden und J. R. Withrow4) durch genaue Angaben verbessert worden.
-~l) 10. Mitt. (pen-Disazofarbetoffe I) Helv. 15, 110 (1932).
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sehwer loslich ist; durch Alkohol wird die Farbe rein rot (Erhohung der Dispersitat). Die Losung in konz. Schwefelsaure ist violett. Der Parbstoff ist gegen Baumwolle ,,ziemlich" substantiv, was hier wohl mit seiner Schwerloslichkeit zusammenhangt, und farbt sie bordeauxrot. Wolle wird tief granatr
Von jeher hat man die Molekulargrosse eines Farbstoffs neben anrlern Faktoren als msssgebend fur seine Eigenschaften atngesehen und ihr einen besonderen Einfluss namentlich auf den Dispersitatsgrad und damit auf die fiirberischen Eigenschaften, z. E. die Adsorption an Baumwolle zugeschrieben. Dieaer