Über Peptidsynthesen, XLI. Die Synthese der Melittin-Teilsequenz 1–14
✍ Scribed by Lübke, Klaus
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 417 KB
- Volume
- 702
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bienengift enthalt neben Enzymen (Hyaluronidase, Phospholipase A) und niedermolekularen Verbindungen (z. B. Histamin) die Peptide Apamin und Melittin 1 3 . In neuerer Zeit wurden Methoden erarbeitet, die eine gute Abtrennung und Reinigung der einzelnen Komponenten ermoglichen.
Habermann und Reiz2) haben das Gift an Sephadex G 50 aufgetrennt und die Komponenten anschliel3end durch Chromatographie gereinigt. Auf ahnlichem Wege gelangte auch KreiP) zu reinem Melittin. Somit war es moglich, die chemischen und biologischen Eigenschaften der Bienengiftpeptide naher zu bestimmen.
Melittin, das zu etwa 50% im Bienengift enthalten ist, ist das hamolysierende Prinzip. Diese Wirkung wurde urspriinglich der Phospholipase A zugeordnetl). -Melittin liegt in Losung in aggregierter Form vor und tauscht daher bei der Gelfiltration ein zu hohes Molekulargewicht vor (I 1 500). Durch quantitative Bestimmung der N-terminalen Aminosaure konnte jedoch das wahre Molgewicht bestimmt werden (2840), das in guter Ubereinstimmung mit der Aminosaureanalyse steht3.4).
In Fortsetzung der Arbeiten haben Habermann und Jentschs) durch enzymatische Partialhydrolyse und Edman-Abbau der erhaltenen Spaltprodukte die Struktur des Melittins ermittelt:
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HARRIS und A. I-. LEVY, Methods biochem. Analysis 2, 377 (1955).