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über NitrosubstituierteN-[4-Benzolazophenyl]-Aminosäuren, II. Die salzsaure Hydrolyse der Aminosäurederivate

✍ Scribed by Ruske, Walter


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1957
Weight
471 KB
Volume
610
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

N‐Trinitroazobenzol‐substituiertes Glykokoll wird beim Kochen mit 5 n HCl in 2.4‐Dinitroanilin, 2‐Nitro‐phenylendiamin‐(1.4) und wahrscheinlich ein chloriertes Nitrophenylendiamin aufgespalten; Glykokoll wird dabei nicht zurückgebildet. Diese Spaltprodukte deuten auf einen Hydrolyse‐Mechanismus, der von dem von H. E. FIERZ‐DAVID für P‐Aminoazofarbstoffe vorgeschlagenen Spaltungsschema abweicht. Die 2.4‐Dinitrophenyl‐Derivate des Glykokolls und β‐Alanins sowie das 2‐Nitrophenyl‐Derivate des Glykokolls werden durch 5 n HCl zu 2.4‐Dinitroanilin bzw. 2‐Nitroanilin und Glykolsäure bzw. β‐Hydroxypropionsäure (resp. Folgeprodukten daraus) hydrolysiert. — Das 2.4‐Dinitrophenyl‐Derivat des Sarkosins spaltet hingegen in 2.4‐Dinitrophenol unter Rückbildung der Aminosäure auf.


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## Abstract Mit dem Ziel, tieferfarbige Derivate von Aminosäuren zu erhalten, als es bei Verwendung des SANGERschen 4‐Fluor‐1.3‐dinitrobenzols der Fall ist, wurden 4‐Fluor‐3‐nitro‐ (I) und 4‐Fluor‐3.2′.4′‐trinitro‐azobenzol (III) dargestellt, die sich mit Aminen und Aminosäuren glatt zu den entspre