Über hochpolymere Verbindungen. 107. Mitteilung. Beiträge zur Kenntnis der Polystyrole
✍ Scribed by Staudinger, H. ;Steinhofer, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1935
- Weight
- 824 KB
- Volume
- 517
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Mitteilnngen aus dem Chemischen Laboratorium der Universit&t Freibnrg i. Br.] (Eingelaufen am 15. Januor 1935.) Ober hochpolymere Verbindungen. 107. Mitteilung'). Beitriige znr KeMtniS der Polyatytole; von a. Staudinger nnd A. Steiniiofer. Dnrch die bisherigen Untersuchnngen des Polystyrols s, ist bewiesen, daB es eine polymerhomologe Reihe von Polystyrolen gibt, deren einzelne Vertreter sich dnrch die Lange ihrer Molekiile unterscheiden. Durch langsame Polymerisation des Styrols i n der Kalte erhalt man eukolloide Polystyrole mit Moleknlargewichten iiber 150000, in der Warme mesokolloide Produkte mit Molekulargewichten von 10000 bis 150000 und endlich dnrch rasche Polymerisation hemikolloide Polymere, die ein Molekulargewicht bis zn 10000 haben. Durch die bisherigen Untersuchungen iiber die Polystyrole wnrden ihre Kettenlangen bestimmt und die Zusammenhange zwischen der Kettenlange und den physikalischen Eigenschaften, wie Harte, Loslichkeit, Viskositat der Losnngen usw. festgelegt. Unbekannt dagegen blieb der spezielle Bail der Polystyrole nnd weiterhin die Endgruppe der Molekiile. Beide Fragen sollten dnrch die vorliegende Arbeit geklart werden.
Fur den Bau des Polystyrols kommen drei Formeln in Frage, mit einer symmetrischen (I), einer asymmetrischen 1) 109. Mitteilung: B. 68, 474 (1935). 9 Vgl. im Buch: H. Staudinger, Die hochmolekularen organischen Verbindungen -Kautschuk und Cellulose -(im folgenden sls ,,Buch" zitiert); zweiter Teil A, die zusammenfassende Arbeit uber Polystyrol von W. Heuer; vgl. dort such die ubrige Literetnr. Ferner H. Staudinger u. W. Heuer, B. 67, 1159, 1164 (1934); Ph. Ch. (A) 171, 129 (1934). 3* ' ) Literatur vgl. FuSnote 1 auf S. 41).
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