Über Fettsäureester des Diglycerins
✍ Scribed by Kaufmann, H. P. ;Förster, N.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Weight
- 807 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
dem Abwasser b,eseitigt, sondern wieder in das Abwasser hineingebracht, so dai3 die unangenehmen Auswirkungen einfach den Unterliegern im Gewasser zu'geschoben wer,den. Man hat dann die Schaumentwicklung nur einige km weiter unterhal'o in ld,en Vorfluter verlegt. Vom St,andpunkt der Atbwasserreinigung, die auch eine weitgehende Entfernung der Detergentien sicherstellen soll, ist es &her falsch, die Schautnentwicklung in der bisher iiblichen WNeise zu belhindern und zu bekampfen.
Zur Beseiti'gung der Detergentien aus dem Wasser und Abwasser sind folgende Wege moglich:
- Dmi e einschlagige Indastrie miii3te versuchen. in Zusarnmenarbeit rnit geeigneten Forschungsstatten und den zustansdigen Organisationen der W.asserwirtschaft nur solche synthetischen Waschmittel herzustmellen, die aus den1 kbwasser in einer der heute iiblichen, mechanisch, chemisch o.der bioIogisch arbeitenden Kliiranlage entweder durch Adsorption an naturliche oder kiinstliche Schlamme herausgebracht oder im Reinigungsprozefl bzw. im Gewasser biologisch abgabaut werden konnen. Es ware zu wunschen, dais dieser Weg mit Erfolg beschritten werden kann. 2. Falls d'er eben angedeutete Weg nicht gangbar ist und wir in Zukunft weiter mit einem A'bflufi von leicht und schwer adsorbierbaren und biologisch nicht abbaubaren Detergentien rechnen miissen, ,dann miissen ,die Stidte und Cremeinden und die Detergentien verbrauchenden Tndustriebetriebe auf ihrer Klaranlage zu der mechanischen und biologischen Reinigungsstufe noch eine Detergentien-Beseitigungsstufe bauen. In dieser Stufe mussen dann <die Detergentien aus dem Abwasser soweit entfernt werden, dat3 ,die Schaumbildung mbeseitigt wird. Wie un'd an welcher Stelle der Klaranlage die Deter-gentien-Beseitigung einzuschalten ist, miii3te von Fall zu Fall entschieden werden. Die Beseitigung einer Reihe von Detergentien selbst scheint zweifelsohne durch AdsQrption an Eisenoxyd- hydrat-Gele moglich zu sein. Auf dem Gebiet der Detergentien-Entfernung aus dem Abwasser stehen wir mit unseren Erkenn,tnissen aber erst am Anfang. Es wird noch vieler Untersuchungen bediirfen, bevor die Fragen der Detergentien-Adsorption a n Schlammstoffe und vor allen D,ingen auch die Probleme der bio,logischen Abbaumoglichkeiten praktisch gelost sind. Es ist vor allem zu priifen, wie sich der mit Detergentien angereicherte Schlamni im Zuge der weiteren Behandlung auf der Klaranlage varhalt. Neben der Adsorption kann ,sicherlich ein betrachtlicher Teil der Detergentien aus dern Abwasser durch eine intensive Beliiftung beseitigt werden. Die anfallend.en Detergentien-Schaume miissen aber wahrscheinlich durch besondere Mafinahmen, z. B. durch Verbrennen, beseitigt werden. Man sollte sie nicht in die Schlammfaulraume pumpen, da hier u. U. erneut Schwierigkeiten durch Schaumbildung auftreten konnen, wenn die Detergentien anaerob nicht abzubauen sind.
Es ist klar, dai3 diese schwierigen Probleme, deren Losung sehr dringend ist, nur in enger Zusammenarbeit von Waschmittel-Industrie, chemischen un.d biologischen Forschungsinstlituten und der Siedlungswasserwirtschaft gelost werden konnen.
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