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Über einige Ursachen von Auswertungsdifferenzen bei der Digitalisstandardisierung in verschiedenen Instituten

✍ Scribed by Georg Zöllner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1950
Tongue
English
Weight
795 KB
Volume
283
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


Als im Jahre 1925 die Hygienekommission des Volkerbundes Empfelilungen zur Vereinheitlichung der Auswertung von Digitalisdrogen herausgab, war die Standardisierung auBer fur die Drogen selbst nur noch fur die offizjnellen Zubereitungen vorgesehen. Inzwischen hat die pharmazeutische Industrie eine grol3e Anzahl von Digitalisspezialitaten entwickelt, deren Herstellungsgang nur selten annahernd bekanntgegeben wirdl). Die unerlaBliche Bestimmung der Toxizitat dieser Zubereitungen wird nach der ehemals nur fur Galenica ausgearbeiteten Methodik durchgefiihrt. Die stillschweigende Voraussetzung, daD sich die meist recht kompliziert aufgearbeiteten und mit Zusatzen (Losungsvemittlern, Stabilisatoren, Keimwachstum verhindernden Stoffen usw.) versehenen Bpezialitaten im Tiertest ahnlich verhalten wie die Ausgangsdrogen, ist nie durch systematische Versuche bestatigt worden. Ein EinfluS dieser Zusatze auf den der biologischen Toxizitatspriifung zugrunde liegenden Herzstillstand ist durchaus wahrscheinlich, fur Kalzium-und Kaliumionen in Abhangigkeit von der Konzentration bereits erwiesen2).

Besonders storend mussen sich Stoffe bemerkbar machen, welche sich im Tierversuch bei intravenoser Applikation gegenseitig stark beeinflussen, bei oraler Verabreichung die Darmwand jedoch nicht passieren konnen. Hier liegt eine der wesentlichen Schwierigkeiten der ijibertragbarkeit der Ergebnisse, die bei der biologischen Prufung herzmirksamer Zubereitungen eihalten werden, aiif die perorale Wirksamkeit. Weniger wichtig sind in dieser Beziehung in den Galenica die physiologisch in der Pflanze vorkommenden Begleitstoffe. Ihre im Tierversuch hei intravenoser Applikation zwar vorhandene, bei oraler Verabreichnng aber geringe oder gar fehlende Toxizitat kann erst bei der therapeutischen Anwendung von Reinglykosiden bemerkt werden3)4). Wertvoll fur die Bestimmung der Wirksamkeit von Galenica ist der Vergleich mit einem Standard, also einem ahnlichen Stoffgemisch, uber das klinische Erfahrungen bereits vorliegen. Bei den Spezialitaten hingegen sind die VerhAltnisse infolge der fabrikatorisch bedin&en abweichenden Zusammensetzung mannigfaltiger und deshalb schwieriger zu be-urteilen5).

Dime prinzipiellen, fur die Auswertung wichtigen, aber schwer zu losenden Fragen wurden bisher wenig beachtet. Sie konnen unter den ohnehin komplizierten


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