Über die vom Relativitätsprinzip geforderte Trägheit der Energie
✍ Scribed by A. Einstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1907
- Tongue
- English
- Weight
- 628 KB
- Volume
- 328
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Das Relativititsprinzip fiihrt in Verbindung mit den Xaxwellschen Qleichungen zu der Folgerung, daB die Tragheit eines Kiirpers mit dessen Energieinhalt in ganz bestimmter Weise wachse bez. abnehme. Betrachtet man niimlich einen Korper, der gieichzeitig nach zwei entgegengesetzten Richtungen eine bestimmte Strahlungsenergie aussendet, und untersucht man diesen Vorgang von zwei relativ zueinander gleichfdrmig bewegten Koordinatensystemen aus I), von denen das eine relativ zu den) Korper ruht, und wendet man auf den Tor.
gangvon beiden Koordinatensystemen ausdas Energieprinzip an, so gelangt man zu dem Resultat, daB einem Energiezuwachs d E des betrachteten Korpers stets ein Massenzuwachs A E l P entsprechen mlisse, wobei P die Lichtgeschwindigkeit bedeutet.
Der Umstand, daB der dort behandelte spezielle Fall eine Annahme von so auBerordentlicher Allgemeinheit (iiber die Abhangigkeit der Tragheit von der Energie) notwendig macht, fordert dazu auf, in allgemeinerer Weise die Notwendigkeit bez. Berechtigung der genannten Annahme zu priifen. Ins- besondere erhebt sich die Frage: Fiihren nicht andere spezielle Falle zu mit der genannten Annahme unvereinbaren Folgerungen? Einen ersten Schritt in dieser Hinsicht habe icli letztes Jahr unternommena), indem ich zeigte, daB jene An- nahme den Widerspruch der Elektrodynamik mit dem Prinzip von der Konstanz der Schwerpunktsbewegung (mindestens was die Glieder erster Ordnung anbelangt) aufhebt.
Die allgemeine Beantwortung der aufgemorfenen Frage ist darum vorlaufig nicht miiglich, weil wir ein vollstandiges, dem 1) A. Einstein, Ann. d. Phys. 18. p. 639. 1905. 2) A. Einstein, Ann. d. Phys. 20. p. 627. 1906. 24* 1) A. Einstein, Ann. d. Phys. 17. p. 132. 1905; 20. p. 199. 1906 und 22. p. 180. 1907. 1) Wir fuhren diese Annahme ein, um annehmen zu kiinnen, da5 die wirkenden Kriifte vermijge der Art, wie sie erzeugt sind, keinen beschrlnkenden Bedingungen unterworfen seien. 2) A. Einstein, Ann. d. Phys. 17. $3 3 u. 6. 1905.
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