Über die Umsetzung von Carbonylverbindungen mit Carbonsäurechloriden in Gegenwart tertiärer Amine, III. β-Lactone und Ketendihalogenide aus Carbonylverbindungen und Dihalogenacetylchloriden
✍ Scribed by Borrmann, Dieter ;Wegler, Richard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1969
- Tongue
- English
- Weight
- 338 KB
- Volume
- 102
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
E
,,I 11 situ" B U S I>icliloracelylchlorid und tertiarem Amin erzeugtes Dichlorketen addiert sich a n Aldehyde u n d or-Oxo-carbonsaure-Derivate zu @-Lactonen, die in AbhLngigkeit von sterischcn Gegebenheitcn niehr oder weniger leicht durch Decarboxylierung in Ketendichloride iibcrgchcn. I)ibroiiiacetylbromid verhiilt sich analog. Einige Umsetzungen der neuen Ketentlichloricie ZLI andcrcn Keten-acetal-Derivaten werden beschrieben.
In rriihcren Arbeiten 1) wurde dargelegt, daR man Carbonylverbindungen ohne Katalysatoren nur dann niit beliebigen Ketenen zu P-Lactonen uinsetzen kann, wenn die Carbonyl-Doppel bindung durch geeignete Substituenten stark polarisiert ist (z. B. Chloral). Die unigekehrte Addition polarisierter Ketene an beliebige Carbonylverbindungen schien uns prufenswert.
Schon 1962 beobachteten wir die glatte Anlagerung von ,,in sku" erzeugtem Dichlorketen an Chloral unter Bildung des @-Lactons 12). Einige nachfolgende Arbeiten von anderer Seite zeigten an Hand der Bildung von Cyclobutanonen (2) die Additionsi'reudigkeit von ,,in silu" erzeugtem Dichlorketen gegenuber Olefinen auf3-5). Auch in1 Fall der Umsetzung von Tropon rnit Dichlorketen erfolgtin Analogie zur Addition von Diphenylketen --. priinir wahrscheinlich Cycloaddition an der Kohlen-stoK-Kohlenstoff-Doppelbindung unter B ildung von 3, das allerdings nicht nachweisbar ist; erst in einem Sekundiirschritt wird unter Bildung von 4 der Cyclobutanon-Ring durch die enolisierte 0x0-Gruppe geoffnets).
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