Über die Tautomerie der Phenole, VIII.: Dioxy-1.2-naphthalin
✍ Scribed by Fuchs, Walter ;Pirak, Hanns
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1926
- Weight
- 285 KB
- Volume
- 59
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Zahlreiche Versuche wurden angestellt, um ein Stickstoff und Natrium enthaltendes Produkt zu bereiten. Dies gelingt auch miihelos, wenn man z. B. salzsaures Aminonaphthol mit Natriumbisulfit verkocht. Allein die so erhaltliche, in Aceton losliche Substanz lieferte hei verschiedenen Darstellungen wechselnde Natriumwerte. Man mu9 daher annehmen, daI3 Gemische von Ammoniumverbindung und Natriumverbinduiig vorlagen. Die Herkunft des iiberschiissigen Aninioniaks erklart sich dadurch, daI3 bei der Kocliuug aus Amino-naphthol imnier auch etwas Dioxy-naphthalin sich bildete, welches in der bereits angegebenen Weise nachgewiesen werden konnte.
Wie zu der vorigen Publikation, stand dem einen von uns (Fuchs) auch zu der vorliegenden eine Subvention aus dem v a n ' t -H off -F o n d s der Niederlandischen Akademie der Wissenschaften zu A m s t e r d a m zur Verfiigung, wofiir auch an dieser Stelle der warmste Dank ausgesprochen sei.
B riinn, Dtsch. Techn. Kochschule. 892. W a l t e r Fuchs und H a n n s Pirak: tfber die Tautomerie der Phenole, VIII.: Dioxy-1.2-naphthalinl).
(Eingegangen am 2 . August 1926.)
1.2 -D io x yn a p h t h a l i n tritt mit N a t r i u m b i sulf i t zu einer Ver-
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daS rnit dem durch Abdestillieren erhaltenen Riickstand nichts anzufangen war. Durch Alkohol konnten bei 6-maliger Extraktion etwa 3 g ausgezogen werden. Damit war die Aufnahniefahigkeit des Alkohols fur den Kijrper aber noch nicht erschopft, vielmehr scheint der Farbstoff in Alkohol etwas loslich z