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Über die Synthese von Peptid-Derivaten des Porphyrins c

✍ Scribed by Gnichtel, Horst ;Lautsch, Willi


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1965
Tongue
English
Weight
460 KB
Volume
98
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Aus dem Organisch-Chemischen Institut der Freien Universitat Berlin (Eingegangen am 7. Dezember 1964) Durch Urnsetzung von Dibromid I aus Hamatoporphyrin-IX rnit Cystein und Cysteinpeptiden in Dioxan wurden 2.4.cr.a'-Bis-[S-~-cystein]-mesoporphyrin-XX (Porphyrin c) und drei Peptidderivate dargestellt. Durch vorsichtige Einfuhrung des Eisens konnten die entsprechenden Hamine erhalten werden. Porphyrin c, der Chromophor des Cytochroms c, ist ein 2.4.cr.a'-Bis-[S-~-cystein]mesoporphyrin-IX, wie H. THE OR ELL^,^) und K. ZEILE~J gezeigt haben. Es ist iiber die beiden Cysteinreste in eine Peptidkette von 104 Aminosauren eingebaut, deren Sequenz in jiingster Zeit vollstandig aufgeklart wurde4). Die Synthese des Dicystein-mesoporphyrins-IX (I1 a) gelang erstmals K. ZEILE und H. MEYER3) durch Verschmelzen von L-Cysteinhydrochlorid mit dem rohen, durch Ferrichlorid verunreinigten Dibromid I aus Hamatoporphyrin-IX. Auch aus ,,reduziertem Protoporphyrin" und Cystein erhielten T. L. POPPER und H. TUPPY~) Porphyrin c. Das synthetische Produkt wurde von ZEILE iiber den Tetramethylester gereinigt. J. B. NEILANDS und H. TUPPY~) isolierten das Porphyrin IIa durch Chromatographie an elite. Die synthetisch gewonnene Verbindung erwies sich bis auf die sterische Anordnung an den Kohlenstoffatomen 2cr und 4d mit dem aus Cytochrom c gewonnenen Produkt identisch. Die Synthese ist in dieser Form besonders fur Cysteinpeptide sehr unbefriedigend. Wir haben deshalb versucht, schonendere und bessere Reaktionsbedingungen fur die Umsetzung von I mit der Mercaptogruppe des Cysteins zu finden. Durch die Empfindlichkeit des Cysteins und Porphyrins sind die Moglichkeiten hierfiir begrenzt. Urn eine Substitution in a-Stellung zu erreichen, schien es notwendig, vom Hamatoporphyrin oder einem Derivat auszugehen. Wird Cystein direkt an die Vinyl-Doppelbindungen von Protoporphyrin addiert, so ist mit einer P-Substitution zu rechnen, wie aus den Versuchen von B. HOLM BERG^) hervorgeht. Wir haben deshalb ebenso wie ZEILE Cystein und Hamatoporphyrindibromid I kondensiert, dieses aber in reiner Substanz eingesetzt, da Beimengungen von Eisen(II1)bromid die Oxydation des Cysteins katalysieren.


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