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Über die Si_N-Bindung, XXVI Darstellung und Reaktionen von 1.2-Bis-trimethylsilyliminen

✍ Scribed by Tuchtenhagen, Gerdy ;Rühlmann, Klaus


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1968
Weight
419 KB
Volume
711
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Uber die Si-N-Bindung, XXVI1) Darstellung und Reaktionen von 1.2-Bis-trimethylsilyliminen von Gerdy Tuchtenhagen und Klaus Riihlmann *) Aus dem 11. Chemischen Institut der Humboldt-Universitat zu Berlin Eingegangen am 21. Juni 1967 Aus Benzil und Phenanthrenchinon werden mit Natrium-bis-trimethylsilyl-amid die entsprechenden Bis-trimethylsilylimine (1,2) gewonnen. Die Alkoholyse der 1.2-Bis-trimethylsilylimine fiihrt zu den bisher unbekannten 1.2-Diiminen, ihre Umsetzung mit Saurechloriden oder kovalenten Halogeniden zu den 7V.N'-Diacylderivaten der Diimine und zu einer Reihe heterocyclischer Systeme. Die von Wannugut und Niederprurn 2) erstmalig hergestellten Alkali-bis-trimethylsilyl-amide reagieren mit nicht enolisierbaren Ketonen zu Trimethylsilyliminen3), ,Si(CH3)3 R s ,C=O + NaN R \Si(CH3), R --+ >=N-Si(CH,), + NaO-Si(CH3)3 wobei man das nebenbei entstehende Silanolat zur Erleichterung der Aufarbeitung mit Trimethylchlorsilan abfangen kann3). Analog wurden nun die nicht enolisierbaren 1.2-Diketone Benzil und Phenanthrenchinon umgesetzt. Benzil gab beim langeren Erwarmen mit Natrium-bis-trimethylsilyl-amid in Benzol eine dunkelrote Losung, deren Farbung sich beim Zusatz von Trimethylchlorsilan aufhellte. Die Destillation der von NaCl befreiten Losung lieferte --t + 2 NaO-Si(CH3)3 (CH,),S:


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