Über die Reaktion von Diazofluoren mit Acetylen
✍ Scribed by Reimlinger, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 228 KB
- Volume
- 100
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Eingegangen am 30. Januar 1967) 3.3-Biphenylen-5-methoxycarbonyl-pyrazolenin (3a) verliert bei Raumtemperatur langsam Stickstoff unter Bildung von 3.3-Biphenylen-1-methoxycarbonyl-cyclopropen (4a). Eine entsprechende Zersetzung erleidet das 3.3-Biphenylen-4.5-bis-methoxycarbonyI-pyrazolenin (3 b) beim Erwarmen. Diazofluoren reagiert mit Acetylen im Autoklaven unter Bildung von 2H-Phenanthro[9.10-c]pyrazol (5) und 9-[Pyrazolyl-(3)-methylen]-fluoren (8). 3.3-Biphenylenpyrazolenin (312) wird als Zwischenprodukt postuliert. Vor einigen Jahren zeigten wir, daB die klassische Synthese des Pyrazols aus Acetylen und Diazomethan nut dann im praparativen MaBstab sehr gute Ausbeuten liefert, wenn man mit Acetylen unter Druck arbeitet. Diese Methode iiberfiihrte substituierte Diazomethane in 3(5)-substituierte Pyrazolel). Die bei diesen 1.3-Dipolaren Cycloadditionen zunachst entstehenden Pyrazoleninez) (1) unterliegen, wenn R4 = H, sofort der prototropen Arornatisierung zu den ,,tautomeren" Pyrazolen (2) und sind daher bei Raumtemperatur nicht isolierbar. 1 2 Die ersten Pyrazolenine wurden von van Alphen isoliert3). Nach Untersuchungen im Arbeitskreis von HUtteP) sowie Ergebnissen von Kirmse und Horners, sind Pyrazolenine mit einem Wasserstoffatom in 4-Stellung nur d a m bei Raumtemperatur isolierbar, wenn sie einen Substituenten in 3-Stellung tragen, der einer zusiitzlichen Aktivierung zur Sextettumlagerung bedarf. Das von van AZphen3) erstmalig dargestellte 3.3-Biphenylen-5-methoxycarbonylpyrazolenin (3a) spaltet bereits bei Raumtemperatur ohne Solvens langsam Stickstoff ab, und nach vier Monaten werden 63 % 3.3-Biphenylen-1 -methoxycarbonylcyclopropen (4a) isoliert.
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F r i e s e , Djiang. 667 Die Base war in den Alkoholen sehr leicht loslich und fie1 mit ma13ig viel Wasser nicht aus, erst beim Vertreiben des Alkohols kam sie als Triibung und krystallisierte in der Kalte, besonders mit etwas Ammoniak, in flachen 6-seitigen Prismen. Sie sintert von 65O an, schmilz