Bingegangen am 15. Juli 1965 Die Oxydation von ThiocarbamidsPurc-und Phenylthiocarbamidsaure-0-estern sowie von DithiocarbamidsPureestern mit Wasserstoffpcroxid fuhrt zii den entsprcchenden S-Oxiden. Sterisch wirksame Substitucntcn erhiihen die Stabilitiit der S-Oxide, so daB sie sich isolieren lass
Über die Oxydationsprodukte von Thiocarbonsäureamiden, XV. Oxydation von Thiocarbamidsäure-O-arylestern zuortho-substituierten Aryloxy-iminomethansulfensäuren
✍ Scribed by Walter, Wolfgang ;Bode, Klaus-Dieter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Weight
- 416 KB
- Volume
- 698
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 10. Marz 1966
Thiocarbamidsaure-0-arylester vom Typ 3 werden mit Wasserstoffperoxid zu Verbindungen oxydiert, die nach ihren 1R-Spektren und ihrem Verhalten gegenuber Diazomethan als Iminomethansulfensauren 4 formuliert werden. Die strukturellen Voraussetzungen fur die Bildung dieses neuen Verbindungstyps werden diskutiert.
Die Oxydation sterisch gehinderter Thiocarbamidsaure-0-ester vom Typ 1 fuhrt zu stabilen S-Oxidenz.3) 2. Wir hatten die Stabilitat dieser Verbindungen dadurch erklart, daD sich eine intramolekulare Wasserstoffbrucke ausbilden kann, die durch sperrige Substituenten an der ,,Sauerstoffseite" des Molekuls begunstigt wird 2). Mit dieser Vorstellung unvereinbar schien das Ergebnis3) der Oxydation von 2.6-Dimethyl-phenylthiocarbamidsaure-2-phenylphenylester (3), bei der eine Verbindung entstand, die auf Grund ihrer positiven Reaktion niit Eisen(II1)-chlorid ebenfalls ein Thiocarbamidsaiureester-S-oxid sein konnte. Wir haben daher die Verbindung weiter untersucht, worftber wir hier berichten.
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