Über die Konstitution der Heteropolysäuren
✍ Scribed by Dr. G. Elstner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1935
- Tongue
- English
- Weight
- 808 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Das komplizierte Gebiet der Heteropolyverbindungen, uin dessen Klarung man sich bereits seit vielen Jahrzehnten bemiihte, ist in letzter Zeit in einer Reihe verschiedener Veroffentlichungen erneut in Angriff genommen worden und dadurch in ein besonders interessantes Stadium der Entwicklung geriickt.
I n den Anionen der Heteropolysauren liegen saure Oxyde verschiedener Metalle vor, und zwar sind es in der Hauptsache Vanadin-, Wolfram-und Molybdansaure, die mit einigen weniger starken Sauren, wie Arsensaure, Kieselsaure, Phosphorsaure, Tellursaure, Germaniumsaure u. a., den sogenannten Stammsauren, komplexe Anionen bilden. Das vorliegende experimentelle Tatsachenmaterial ist sehr umfangreich und seine kritische Bearbeitung zum Teil auch aus dern Grunde schwierig, weil bei den in Frage kommenden gro13en und kompliziert zusammengesetzten Molekiilen kleine Analysenfehler leicht ein falsches Bild liefern konnen. SchlieBlich konnen noch die Vanadin-, Wolframsaure und Molybdansaure aul3er in der norrnalen Ortho-Form auch in polymeren Formen vorliegen, deren Konstitution nicht sicher feststeht.
Rosenheim versuchte, in das komplizierte Gebiet I,icht zii bringen, indem er sich als Arbeitshypothese seine Einordnung in die Wernersche Koordinationslehre stellte, ein Gedanke, der durch das haufige Auftreten von 6 oder 12 Wolframsaure-oder Molybdansauregruppen rnit einem Molekiil der Stamrnsaure nahegelegt wird. Diese Bemiihungen sind aber haufig ein rein formelles Unternehmen, dessen Schwachen Rosenheim selbst auch nicht verkannte. Er geht dabei haufig ,,iiber das experimentell Gesicherte hinaus", und andererseits sind einige experimentelle Ergebnisse nicht mit der Hypothese in Einklang zu bringen.
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