Über die Kapillar-Inaktivierung von Lecithin an Phasengrenzflächen
✍ Scribed by R. Hirt; R. Berchtold
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- German
- Weight
- 560 KB
- Volume
- 34
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurde der Einfluss einer Anzahl verschiedener Verbindungen auf die durch Lecithin herabgesetzte Grenzflächenspannung zwischen Chloroform und Wasser bzw. Pufferlösungen nach einer neuen Methode gemessen. Dabei wurde eine bemerkenswerte Parallelität gefunden zwischen der physiologischen kapillarresistenzsteigernden Wirkung und dem Einfluss auf den Lecithinfilm. Die stärkste „Antilecithin‐Wirkung”︁ wurde festgestellt bei 4‐Amino‐brenzcatechinen als Modelle für Leukoadrenochrom. Stark wirksam in abnehmender Reihenfolge sind ferner Vitamin C, Rutin, Quercetin, Adrenalin. Notwendig für die Wirkung scheint eine saure oder phenolische O‐Dioxy‐Konfiguration in der Molekel zu sein. Bemerkenswert ist auch die mässige Wirkung des Histamins und die völlige Unwirksamkeit der Salicylsäure bei Gegenwart von Pufferlösung. Die spezifische Wirkung der als kapillardichtend bekannten Körper wie Rutin, Quercetin usw. auf den Lecithinfilm berechtigt u. E. zur Vermutung, dass die physiologische Aktivität dieser Körper mit der Einwirkung auf Lecithin verknüpft ist.
Ob diese Vermutung zutreffend ist, muss die pharmakologische Prüfung der erwähnten Substanzen, die in unserem Laboratorium auf breiter Basis im Gange ist, abklären.
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