## Abstract Schwefel und Ammoniak wirken auf α‐Tetralon nicht ein, auch nicht in siedendem Benzol oder bei Gegenwart von Pyridin. — Hingegen kann man vom 2‐Mercapto‐tetralon‐(1) sich ableitende Thiazoline‐Δ^3^ durch gemeinsame Einwirkung von Oxo‐Verbindungen, Ammoniak und Schwefelwasserstoff auf da
Über die gemeinsame Einwirkung von elementarem Schwefel und gasförmigem Ammoniak auf Ketone, LXXXII. Die Umsetzung von 2.2.4-Trimethyl-imidazolin-5-thion mit Hydrazinhydrat
✍ Scribed by Asinger, Friedrich ;Neuray, Dieter ;Leuchtenberger, Wolfgang ;Saus, Alfons ;Dagga, Faisal Abo
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1972
- Weight
- 462 KB
- Volume
- 761
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
2.2.4‐Trimethyl‐imidazolin‐5‐thion (1) reagiert mit 95 proz. Hydrazinhydrat unter Schwefelwasserstoff‐ und Ammoniak‐Entwicklung zu 3.6‐Bis‐[1‐hydrazono‐äthyl]‐1.2‐dihydro‐s‐tetrazin (2). Der Strukturbeweis wird durch Vergleichssynthese aus Brenztraubensäurethionamid (3) und Hydrazinhydrat sowie durch Folgereaktion von 2 erbracht. – 2 reagiert mit Aldehyden und Ketonen (Molverhältnis 1 : 2) zu den Bis‐azinen 4a – p, mit Phenylisocyanat sowie Phenylsenföl zu den Bis‐semicarbazonen 5, 6 und läßt sich mit Essigsäureanhydrid zu 7 diacetylieren. Durch Umsetzung von 2 mit salpetriger Säure wird 3.6‐Diacetyl‐1.2‐dihydro‐s‐tetrazin (8) erhalten; dagegen wird das Benzaldehyd‐Kondensationsprodukt 4d durch salpetrige Säure zum tiefroten s‐Tetrazin‐Derivat 9 oxidiert.
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