## Abstract Schwefel und Ammoniak wirken auf α‐Tetralon nicht ein, auch nicht in siedendem Benzol oder bei Gegenwart von Pyridin. — Hingegen kann man vom 2‐Mercapto‐tetralon‐(1) sich ableitende Thiazoline‐Δ^3^ durch gemeinsame Einwirkung von Oxo‐Verbindungen, Ammoniak und Schwefelwasserstoff auf da
Über die gemeinsame Einwirkung von elementarem Schwefel und gasförmigem Ammoniak auf Ketone, XLI. Einwirkung von Schwefel und Ammoniak auf cyclische Ketone, V
✍ Scribed by Asinger, Friedrich ;Schäfer, Wolfgang ;Becker, Hans-Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Weight
- 261 KB
- Volume
- 674
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die gemeinsame Einwirkung von Schwefel und Ammoniak auf N-Methyl-und N-Benzyl-piperidon-(4) fiihrt mit guten Ausbeuten zur Bildung der betreffenden Thiazoline-A3 (I, 11), die sich mit Alkylhalogeniden zu wasserloslichen Salzen (z. B. 111) bis-quaternieren lassen. -Die Einwirkung von Schwefel und Ammoniak auf 2-n-Propyl-und 2-n-Butyl-cyclohexanon wurde untersucht.
In den bisherigen Mitteilungen berichteten wir iiber die Einwirkung von Schwefel und Ammoniak auf cyclische Ketone (Cyclohexanon4), Cycloheptanons), Cyclooctanon 2), Cyclododecanon 2), Dihydroisophoron 2), 3.3.5.5-Tetramethyl-cyclohexanon 2 ) ) sowie iiber Schwefel als Heteroatome enthaltende ringformige Ketone, wie Thiacyclohexanon-( 4) 2) und 1.4-Dithia-cycIoheptanon-(6) 2).
In der vorliegenden Arbeit geben wir die Resultate bekannt, die bei der Reaktion ringformiger, Stickstoff als Heteroatom enthaltender Ketone mit Schwefel und Ammoniak erhalten werden. Unsere Absicht war es, Thiazoline-A3 mit quaternierbaren Stickstoffatomen zu synthetisieren, da bisher alle Versuche zur Quaternierung des Azomethinstickstoffs im Thiazolin-A3-Ring fehlschlugen.
Das aus N-Methyl-piperidon-(4) mit Schwefel und Ammoniak erhaltene 6-Methylpiperidino[3.4-d]-A3-thiazolin-2-spiro-4'-[ 1'-methyl]-piperidin (I) ist wasserloslich, das entsprechende Umsetzungsprodukt I1 des N-Benzyl-piperidons-(4) fallt wahrend der Reaktion in methanolischer Losung in 83-proz. Ausbeute kristallin aus.
Die Quaternierung wurde bei I eingehender untersucht. Sie laBt sich durch kurzes Kochen mit einem Alkylhalogenid in alkoholischer Losung bei sehr guten Ausbeuten erreichen. In Tabelle 1 sind die bisher aus I hergestellten bis-quartaren Ammoniumsalze angegeben.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die gemeinsame Einwirkung von S und NH~3~ auf Methyläthylketon liefert mit guten Ausbeuten das bisher unbekannte 2.4.5‐Trimethyl‐2‐äthyl‐thiazolin‐Δ^3^ (I). Die Verbindung läßt sich im sauren Medium leicht in Methyläthylketon, Ammoniak und 2‐Mercaptobutanon‐(3) aufspalten. Als Folgereak
## Abstract Die Einwirkung von elementarem Schwefel und gasförmigem Ammoniak auf Cyclohexanon führt bei Normaldruck und Raumtemperatur in fast quantitativ verlaufender Reaktion unter Abscheidung von Wasser zur Bildung von 2.2‐Pentamethylen‐4.5‐tetramethylen‐thiazolin‐Δ^3^ (V) mit dem Schmp. 81.5—82
## Abstract Bei der Einwirkung von S und NH~3~ auf Aceton bilden sich hauptsächlich Harze neben kleinen Mengen an 2.2.4‐Trimethyl‐thiazolin‐Δ^3^ (etwa 7% d. Th.), 2.2.4.6.6‐Pentamethyl‐dihydro‐metathiazin‐Δ^3^ (etwa 6% d. Th.), Mesityloxyd, Triacetonamin und 2‐Methyl‐2‐mercapto‐pentanon‐(4). — Der
## Abstract Schwefel und Ammoniak reagieren mit Methylbenzylketon ausschließlich zum 2.4‐Dimethyl‐2‐benzyl‐5‐phenylthiazolin‐Δ^3^ (III). Die erste Stufe der Reaktion, die Sulfhydrylierung, geht also nur an der Methylengruppe vor sich. III und die isomere Base 2.4‐Dibenzyl‐2‐methylthiazolin‐Δ^3^ (IV
## Abstract Schwefel und Ammoniak reagieren mit Methyl‐isopropylketon in siedender benzolischer Lösung bei kontinuierlicher Entfernung des Reaktionswassers zu 2‐Methyl‐2.5‐diisopropylthiazolin‐Δ^3^ (IV) und 2.4.5.5‐Tetramethyl‐2‐isopropylthiazolin‐Δ^3^ (V), die durch fraktionierte Fällung mit Pikri