Über die enzymatische Polypeptidsynthese
✍ Scribed by Virtanen, A. I.
- Book ID
- 102937521
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1951
- Weight
- 686 KB
- Volume
- 6
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Die Bildung von sog. Plastein in Zeinhydrolysaten durch krist. Pepsin wurde näher untersucht.
Die erste Phase dieser enzymatischen Synthese ist durch eine rasche Verminderung der Aminogruppen und die Bildung niedermolekularer Peptide in der Lösung gekennzeichnet. Die ebenfalls rasch einsetzende Ausfällung entspricht zunächst nicht der Amino‐gruppen‐Abnahme und nimmt erst dann bedeutend zu, wenn diese nicht mehr nachweisbar ist.
Die enzymatische Synthese der hochmolekularen Polypeptide verläuft demnach wahrscheinlich wie folgt:
Peptide im Hydrolysat (z. B. 4–6‐Peptide) → lösliche Zwischenpeptide (z. B. 8–12‐Peptide) → unlösliche Polypeptide oder Plastein (36–100‐Peptide).
Ein Röntgendiagramm des Plasteins stützt die obenerwähnte Vorstellung über die Natur des Plasteins.
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Fur diese Formulierung sprechen nebchn zahlreichen neuen Analysen die leichte Aufspaltbarkeit der Substanz in Hippursaurtl und die Reaktion mit Benzaldehyd, die zu den1 btlkaxinteii 2-Phenyl-4-benzal-oxazolonl) fuhrt (Formel 111). Die nieht sehr betrachtlichen Abweichungen der fruheren Analysen2) vo