Institut d. Phys. Vereins u. (1. Bkad. zu Frankfurt a. M.] (Eingegangen am 19. Juli 1911.) ist bekanntlich als Hydrastinin aufzufassen, in welcheni ein Wasserutoffatom durch eine Methoxylgruppe ersetzt ist. I<ei diesem analogen Bau war vorauszusehen, daB sich das IIydrastinin und seine Salxe gegen G
Über die Einwirkung von Kohlenoxyd auf Organo-magnesiumverbindungen
✍ Scribed by Fischer, F. Gottwalt ;Stoffers, Otto
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1933
- Weight
- 877 KB
- Volume
- 500
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die Umsetzung von magnesium-organischen Verbindungen mit Kohlenoxyd, welche als einfachsten Fall ihrer Reaktion mit einer Carbonylgruppe die Bildung von Aldehyden (A) oder von sekundaren Alkoholen (B) erwarten liebe, ist schon Gegenstand vieler Versuche gewesen. (A) (B) Zwar glaubte schon V. Grignard') hei einem Vortrage angeben zu kSnnen, daB sekundare Alkohole entstehen, und ebenso V i n a y a ) nachgewiesen zu haben, daS aus Kohlenoxyd und Verbindungen vom Typus R,CH.MgX oder &C.MgX tertiare Alkohole sich bilden. Doch zeigte eine Untersuchung von W. J e g o r o w a 4 ) , daB weder Phenylmagnesiurnbromid , noch Methylmagnesiumjodid , tertiiires Heptylmagnesiurnbromid oder Triphen ylmethylmagnesiumchlorid durch Kohlenoxyd verandert werden. Eine Reaktion fand nur statt mit tertiarem Butyl-magnesiumchlorid zum Oxyketon Hexamethyl-acetoin und mit iso-Propyl-magnesiumbromid zum ungesattigten Kohlenwasserstoff C,H,, und einem Produkt C,,H,,05. Auaerdem entstand aus tertiarem Amyl-magnesiumchlorid Dimethyl-Zthyicarbinol, doch sicherlich nur, wie vermutlich auch die Alkohole der anderen genannten Autoren, durch Autoxydation der metallorganischen Verbindung. Das Ausbleiben einer Reaktion mit Phenyl -magnesiumbromid wurde mehrfach auch von anderer Seite bestatigt.5) Gelangt das reaktionstriige Kohlenoxyd ale Nickel-tetracarbonyl zur Einwirkung, so tritt eine lebhafte Umsetzung e h e ) Nach Zelinsky') R.MgX + CO --t R.CO.MgX --+ R.CHO 2R.MgX + CO --f R,.C(OMgX).MgX --+ R,.CHOH I) Die Vorverauche zu dieser Arbeit wurden von Herrn Dr. K u r t L S w e n b e r g ausgefuhrt. B1. (4) 13, X X (1913). ' ) Dissertation Genf (1913).
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256 W a n lily n , Einw. von Kohlenoxyd auf Natriumatl?yl. verlaufen, so mufste die von den Krystallen getrennte Fltissigkeit BenzoGather enthalten. In der That entwickelte sie nach dem Waschen mit Kalilauge den Geruch des Benzoeathers und schied ein Oel a b , aus welchem durch Aufl6sen in Salpeter