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Über die Druck-Durchblutungs-Relation der Gehirngefäße

✍ Scribed by H. Hirsch; K. Körner


Publisher
Springer
Year
1964
Tongue
English
Weight
579 KB
Volume
280
Category
Article
ISSN
0031-6768

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


The pressure-flow-relation of the eerebral vaseular bed exhibits an evident eoncavity towards the pressure axis. This curve becomes linear by admixture of extracerebral blood. Changes of pCO~ in the arterial blood vary the pressure-flowrelation. At a blood pressure between 60 and 100 mm Hg the development of a steady stare of the flow needs several minutes after neute pressure ehanges. The autoregula~ion in the vascular bed of the brain is similar to that of the kidney. After neute changes of blood pressure a steady stare of flow is reached later in the brain than in the kidrmy. Die Druck-DurchstrÖmungs-Kurve der Gehirngefäße ist zur Druek-Abszisse konkav gekrümmt. Durch Beimischung extracerebralen Blutes wird die Kurve linear. Änderungen des /~C02 im arteriellen Blut können den Kurvenverlauf variieren. Im Bereich vom 60--100 mm Hg stellt sieh nach akuter Druckänderung ein steady stare der Durchblutung erst in einigen Minuten ein. Die Autoregulation der Gehimgefäße ist also ähnlich wie die der Niere. Ein steady stute der Durchblutung stellt sich nach akuter Druckänderung beim Gehirn spiiter ein als bei der Niere. Die bisherigen Untersuchungen über die D r u c k -S t r o m s t ä r k e -R e l a t i o n des Gehirns h a b e n die verschiedensten Ergebnisse gebracht. Es fanden sich sowohl lineare D r u c k -S t r o m s t £ r k e -K u r v e n ( = I-P-Kurven)~8, 29 wie auch solche, bei denen die D u r c h b l u t u n g mit steigendem B l u t d r u c k e n t w e d e r i m m e r weniger zunahm, u m schließlich k o n s t a n t zu blei-ben2,17,~9, 24 oder in i m m e r st£rkerem Maße zunahmlS,2L Diese unterschiedlichen Ergebnisse sind wahrscheinlich methodisch bedingt; Beimischungen extracerebralen Blutes, Vcr/~nderungen des arteriellen pC02 und 1)02 u n d Änderungen der G e h i r n t e m p e r a t u r können den Verlauf der I -P -K u r v e n variieren. W i r haben versucht, mit einer Versuehsanordnung, d u r c h die pCO2, pO 2 und G e h i r n t e m p e r a t u r k o n s t a n t gehalten werden konnten, erneut die Druck-Stromst£rke-Beziehung des Gehirns auf-~ustellen. U m diese Beziehung auch bei einem über die N o r m erhöhten * Herrn Prof. Dr. M. Se~~~I»~~ zum 60. Geburtstag gewidmet. ** Mit Unterstützung durch die Deutsche Forsehungsgemeinschaft.


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