Über die Beziehung zwischen arteriellem Druck, Durchblutung, Durchflußzeit und Blutfüllung an der isolierten Hundeniere
✍ Scribed by Wilhelm Lochner; Bruno Ochwadt
- Publisher
- Springer
- Year
- 1954
- Tongue
- English
- Weight
- 914 KB
- Volume
- 258
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Es ist mehrfach die M~glichkeit diskutiert worden, dab bei steigendem Blutdruck die BlutfiiUung eines Organs infolge dxuckpassiver Erweiterung der Gef~LBe zunimmt. Eine solche Armahme ist auch fiir die Niere gemacht worden16, obwohl bisher keine direkten, sondern nur onkometrische Messungen 1 vorliegen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Organen zeigt die •iere aber eine ErhShung des StrSmungswiderstandes bei steigendem arteriellen Druck 5, 11, 1~, 15, 17, 18. Dicse Tatsache spricht gegen eine druckpassive Erweiterung der Gef~Be. Aus diesem Grund schienen Messungen des Blutgehaltes bei verschiedenem arSeriellen Druck angebracht, woriiber in der vorliegenden Arbeit berichtet wird. Gleichzeitig liefert die Untersuchung einen Hinweis dafiir, dal~ die Widerstandszunahme mit steigendem Druck kein rein mechanischer Vorgang ist. Die Ergebnisse wurden bereits in Kiirze vorge~ragen 9.
Die Blutfiillung ehles Organs l ~t sich aus der Durchbhtung und der mittleren DurchfluBzeit berechnen. Es gilt dafiir die Beziehung: Blutfilllung (era 8) = mittl.Durehflu]zeit (see) • Duehblutung (cm3see-1). Vorbedingung ffir eine genfigend genaue Bestimmung ist eine sehr exakte Messung der mittleren DurehfluBzeit. Wit verwendeten dafiir die HA-MILTONsche Injektionsmethode 4 mit for~laufender photome*riseher t~egistrierung der Zeit-Konzentrationskurve eines injizierten l~arbstoffes 6. Mit dieser Methode ist es mSglich, die Blutftillung des Organs mehrfach zu bestimmen, so da] ihre Abh~ngigkeit yon bestimmten Faktoren an einem relativ kleinen Yersuchsmateria] untersucht werden kann. Sie ergibt besonders d~nn ausreichende Resulta~e, wenn die Rezirkulation des Farbstoffes ausgesehaltet wird. Da die Durehbhtung und die 02-S~ttigung des Blutes w~hrend der Niessung konstant gehalten werden miissen,
• Die Arbeig wurde mit Unterstfitzung der Deutsehen Forschungsgemeinschaft durchgeffihrt.