## Abstract Beim Behandeln von Naphthalin mit flüssigem Chlor entstehen zwei bisher noch nicht bekannte Tetrachlornaphthalintetrahydride; ihr Verhalten bei der thermischen und alkalischen Zersetzung sowie bei der Oxydation mit Salpetersäure wird beschrieben.
Über die Disulfuration des Naphthalins
✍ Scribed by Hans Eduard Fierz-David; Armin W. Hasler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1923
- Tongue
- German
- Weight
- 756 KB
- Volume
- 6
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die quantitativen Verhaltnisse, welche bei der einfachen Sulfuration des Naphthalins auftreten, sowie die erschopfende Sulfuration, sind in einer Reihe von Arbeiten eingehend beschrieben wordenl), und es schien wiinschenswert, auch die Isomerien in quantitativer Hinsicht kennen zu lernen, welche bei der Disulfuration des Naphthalins auftreten. Allerdings haben sich Armstrong und Wynne2) und Ebert und Merz3) mit dieser Sache befasst, aber ihre Ergebnisse stimmen nicht uberein und einige der Behauptungen stehen im Widerspruch rnit den Kenntnissen, die dem Techniker zuganglich sind. Wir stellten uns daher die Aufgabe, die unvollstandigen Daten der friiheren Arbeiten zu vervollstandigen und, wenn vorhanden, Irrtiimer zu beseitigen. Diese Untersuchungen wurden durch zwei Tatsachen sehr erleichtert, welche nachfolgend beschrieben sind.
Bei der Disulfuration des Naphthalins in der Kalte, d. h. 0 4 O o entstehen zwei verschiedene Disulfosauren, von denen die eine (1,5) dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein fast unlosliches Bariumsalz gibt, welches bis jetzt unrichtig beschrieben wurde. Dadurch ist man sofort in der Lage, die erhaltenen Isomeren sozusagen augenblicklich und quantitativ zu trennen.
Bei Temperaturen iiber SOo, aber unter 130°, bildet sich gar keine 1,B-Saure und schon gebildete 1,B-Saure verschwindet in kurzer Zeit, um andern Isomeren Platz zu machen. Es ist leicht moglich, zu zeigen, dass sich bei den genannten Temperaturen nur die 1,6-und die 2,7-Disulfosaure bildet, vorausgesetzt, dass nicht soviel Schwefelsaure vorhanden ist, $ass schon Trisulfuration eintritt.
Sulfuriert man iiber 130°, dann bildet sich nach und nach die schon von B e r t iind M e r z beschriebene 2,6-Disulfosaure, welche, gel) 0 . N . Witt, B. 48, 713 (1915); Fierz und Weisseduch, Helv. 3, 312 (1920); Fierz und iYchmid, Helv. 4, 381 (1921). ' ) P ~o c . 1885-1895. 3, B. 9, 692 (1876). '/30 Mol.2,6-Bariumsalz wurde 8 Stunden lang %vie im vor,hdienden Versuch auf 160° erhitzt, worauf die uberschussige Schwefelsaure mit Kreide entfernt und mit Soda das Natriumsalz der Sulfosauren hergestellt wurde. Es wurden darauf aus dem Filtrate mit Bariumctilorid
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