Über die Darstellung von Mono- und Dicarbonsäuren aus α-Natrium-natriumacetat und Halogenverbindungen
✍ Scribed by Hopff, Heinrich ;Diethelm, Hermann
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Weight
- 303 KB
- Volume
- 691
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 24. Juni 1965 cc-Natrium-natriumacetat setzt sich rnit aliphatischen Dihalogenverbindungen und seitenkettenhalogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Alkalialkoholaten zu den entsprechenden Mono-oder Dicarbonsauren um. Aromatische Halogenverbindungen und Halogenanthrachinone sind der Reaktion nicht zuganglich. a-Natrium-natriumacetat 1) (NNA, NaCH2C02Na) ist heute leicht zuganglich. Die Herstellung erfolgt entweder durch Erhitzen von Natriumacetat rnit Natriumamid oder rnit Natriummetall. Das rnit letzterem hergestellte Produkt ist im allgemeinen etwas reaktionsfahiger. Das technische Produkt, ein graues Pulver, ist in den meisten organischen Losungsmitteln unloslich. Es reagiert rnit Halogenalkylen bei hohen Temperaturen unter Zersetzung. Wir haben die Umsetzungen rnit Halogenverbindungen in indifferenten, hochsiedenden Verdunnungsmitteln, wie Dekalin, vorgenommen. Niedrigsiedende Losungsmittel wie Ather, Benzol und Toluol waren nicht brauchbar.
Umsetzungen mit Dichlorverbindungen
folgendem Schema:
NaCl Bei Verwendung niedrigsiedender Dihalogenide, wie Athylendichlorid und symm.-Tetrachlorathan, erhielten wir nur dunkelgefarbte Harze. Als Beispiel fur die Synthese von Dicarbonsauren haben wir die Darstellung der Korksaure durch Umsetzung von 1.4-Dichlor-butan rnit NNA gewahlt. Die Umsetzung in Toluol bzw. Petrolather bei 170-180" i m Autoklaven lieferte verkohltes Produkt. Arbeitete man Die Synthese von Dicarbonsauren aus NNA und Dihalogeniden verlauft nach
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