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Über die Cyclisierung einiger 2,6-Dimethyl-4-arylalkyl-pyridin-3-carbonsäuren

✍ Scribed by J. Beger; G. Wolniczak; M. Mühlstädt


Book ID
104605215
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
266 KB
Volume
2
Category
Article
ISSN
0044-2402

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✦ Synopsis


Es wurde jedoch trotzdem versucht, durch Zuchtung groRerer Alkaliberylliumfluoridkristalle sowie durch verschiedenartigste Kombination von Bedampfungsmitteln (Cu, Ag oder Au) und Alkaliberylliumfluorid-Tragerkristall (LiBeF,, NaBeF, oder KBeF,) bei verschiedenen, gerade noch moglichen Temperaturen, selbst unter den an sich ungunstigsten Verhaltnissen, das Optimum an gunstigen Bedingungen fur einen Nachweis der zweidimensionalen Orientierung der Metallpartikelchen durch Elektronenbeugung herauszufinden.

Bei einem relativ grobkristallinen Praparat und den bei der Metallbedampfung in Wechselwirkung tretenden Komponenten NaBeF,-Kristall/Silber ist der Nachweis einer zweidimensionalen Orientierung der Silberpartikelchen durch Elektronenbeugung (Durchstrahlungsmethode) eindeutig gelungen.

Bild 26 zeigt die kristalline NaBeF,-Phase in relativ grobkorniger aber dennoch in noch nicht einkristalliner Form, mit den schon in bekannter Weise perlenkettenartig abgeschiedenen Silberpartikelchen.

Bild 27 zeigt eine Elektronenbeugungsaufnahme (Durchstrahlung) von den abgeschiedenen Silberpartikelchen. Vollig eindeutig ist die beginnende Auflosung der Beugungsringe (Analogie zu Debyogrammen) in Einzelreflexe (Analogie zu Laue-Diagrammen) zu erkennen.

Eine nicht ganz vollstandige Auflosung in Einzelreflexe ist auf noch nicht geniigend groBe Einzel-Tragerkristalle zuruckzufuhren.

Die experimentellen Ergebnisse haben gezeigt, daB die dargelegten Vorstellungen uber eine gesteuerte Kristallisation im Glas bereit s weitestgehend bestatigt werden. Dies trifft auch fur Berylliumfluoridglaser zu, welche als Modelle zu Silicatglasern anzusehen sind, und wo hinsichtlich der zur bevorzugten Kristallisation neigenden Phase umgekehrte Verhiiltnisse vorliegen. Auf Grund der neuen Anschauungen iiber die Glasstruktur werden sowohl solche im ganzen Glas gleichmaRig ablaufenden katalysierten Kristallisationserscheinungen als auch solche, die von Oberflachen ausgehen (s. auch Bilder 17 bis 19), durchaus verstandlich.

Die letzten experimentellen Ergebnisse diirften eindeutig die Annahme bestatigen, daR die Epitaxie als ein entscheidender Grundvorgang bei den meisten Erscheinungen einer gesteuerten Kristallisation im Glas anzusehen ist. AbschlieSend sol1 nicht versaumt werden, insbesondere Herrn Dip1.-Phys. W . Xkatulla und seinem Mitarbeiter L. Horn besonderen Dank fur die Anfertigung der zahlreichen ausgezeichneten elektronenmikroskopischen Aufnahmen auszusprechcn. Literntur 11 I Tamman, G . :


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