Lauerl) sol1 das Hydrobromid von 2 -A m i n o -A zd i h y d r o -1 , 3t h i a z i n ( I I I ) , das auch als 2 -A m i n o -p e n t h i a z o l i n oder S , N -T r i m e t h y l e n i s o t h i o h a r n s t o f f hezeichnet wird2), bei der Umsetzung von y-Brom-propylamin-( I)-hydrobromid mit Kaliumr
Über die Cyanidspaltung von Homocysteamin und über das 2-Amino-penthiazolin
✍ Scribed by Schöberl, Alfons ;Kawohl, Magdalena ;Hansen, Günter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1958
- Weight
- 774 KB
- Volume
- 614
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die Umsetzung von Homocystamin (I) mit KCN liefert Homocysteamin (II) und die noch unbekannte, heterocyclische Base 2‐Amino‐penthiazolin (V). Der Sechsring bildet sich dabei aus dem primär entstehenden γ‐Rhodanpropylamin (III). Dieses Rhodanid kann aus γ‐Brompropylamin und KSCN dargestellt und als Hydrobromid isoliert werden. Die Bedingungen seiner langsam verlaufenden Isomerisierung zu V werden festgelegt. Die Cyclisierung verläuft am besten mit äquimolaren Mengen von KCN. Aus dem anfallenden Hydrobromid läßt sich auch die freie, bei tiefer Temperatur beständige Sechsringbase V isolieren. Die analoge Cyclisierung von β‐Rhodanäthylamin zu dem Fünfring VII verläuft viel rascher. 2‐Amino‐penthiazolin besitzt eine spezifisch ganglionär erregende Wirkung und ist darin dem Nikotin vergleichbar. Aus V und VII lassen sich Nitrosoverbindungen herstellen, was für eine Iminostruktur der Basen spricht. Auch Additionsverbindungen aus V und Phenylisocyanat bzw. Phenylsenföl werden hergestellt. Aus den Heterocyclen können Monoacetylverbindungen gewonnen werden.
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nadeln zu isolieren, die den gleichen Schmelzpunkt zeigten wie das durch Reduktion aus dem trons-o-Nitro-stilbazol erhaltene Amino-stilbazol, n;iimlich 98-990. Der ubrige Teil des auf obige Weise erhdtenen Amino-stilbazols bleibt dagegen eine ziihe, leimartige Masse. Durch wiederholtes Umlosen am Pe