Über die biochemische Umwandlung von Betain in Glykolsäure
✍ Scribed by Ehrlich, Felix ;Lange, Fritz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1913
- Weight
- 386 KB
- Volume
- 46
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
fAus dem Lsndwirtschaftlic*h-techno~ogisch. Institut der Universitiit Breslau.] (Eingegangen am 11. August 1913.) Das B e t a i n , der Hauptstickstoffkorper der Zbckerrbbe, ist eine gegen chemische Eingrifle ungemein bestandige Substanz. Man kann sie mit konzehtrierter Schwefeisaure auf 140° und mebr erhitzen oder liingere Zeit mit Knnigswasser kochen, ohne daI3 eine Zersetzung der Terbindung z u bemerken ist. Auch in phpiologischer Reziehung zeigt sich (Ins Betain merkwurdig indifferent.
Den Organismus des Menschen und der meisten Tiere passiert es vollig unverhdert, n u r im Kbrper der Wiederkiiuer scheint die Substanz gespalten zu werden I).
Uber die Eiawirkung von Mikroorganismen auf Betain liegen bisher n u r rereinzelte Angaben vor, die sich nut das Wachstum in Betainlosungen beziehen. Es geht daraus nur soviel hervor, dal3 Kultarhefen Betain nicht anzugreifen vermogen, daB dngegen einzelne Schimrnelpilze und Bakterieo den Betain-Stickstoft verwerten konnen 2).
Gelegentlich unserer Arbeiten uber das Verhalten von Alikroorganismen gegen Aminos2uren haben wir auch das Betain in den Kreis unserer Untersucbungen gezogen. Wir konnten dabei ebenfalls feststellen, dnB untergarige und obergiirige Bierhefen und Brennereihefen Detain uiclit assirnilieren konnen. Auch eine Reibe bekannter Heferasseri, wie Saccharomyces Logos, S. exiguus, S. pastorianus, S. ellipsoideus usw., sind, wie wir auaerdem fnoden, hierzu nicht imstande. Dagegen zeigte es sich, dnl3 die meisten Haut bildendeo und an Oxydasen reichen Befen, a i e KahmheEen, Willia m o m d a Hansen, Pichia farinosa und -membraaefaciens, a u f Betpin ausgezeichnet gedeihen und die Substanz intensiv abbauen. Ebenso verbielten sich eine grol3e Anzabl von Schimmelpilzarten, wie Penicillium, Aspergillus, Monilia, Oidium, Dernatium USIV., die gleichfalis Betain besonders gut fur ibren EiweiSautbau ausnutzen konoen.
Da sich hier Bbnliche Unterschiede geltend machten, wie sie fruher Ton F. E h r l i c h und P i s t s c h i m u k a : ) bei der Assimilation I ) I n d r l i k , Ve1ic.h und Y t a n e k , Z. f. Zuckerind. i. Biihm. 27, 161 [1!102/03]: 29, 205 [1904/05]. -W. Virltz, Arch. ges. Pbysiol. 116, 30T [1907]. z, V1. Q t n n c k und h I i S k o r s k C , Z. f. Zuckerind. i. Bihm. 33, 5S3 [ 1907/08]. ") F. E h r l i c h und Pistschimuka, B. 45, 1006 [1912].
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