Mit 2 Figuren im Text. I) Die Unstetigkeit physikalischer Eigenwhaften in den homologen Reihen. Nachdem von W. KOSSEL die Natur der chemischen Valenz in heteropolaren Verbindungen als elektrostatische Anziehung auf-gefa8t wurde, ist von mehreren Autoren eine iihnliche polare Attraktion auch fur die
Über die Bindungsweise der Atome in den Kohlenstoffverbindungen. II
✍ Scribed by Hans Beutler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1921
- Tongue
- German
- Weight
- 820 KB
- Volume
- 120
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Uber die
Bindungsweise der Atome in den Kohlenstoffverbindungen. II.
Von HANS BEUTLEIC. Mit 22 Figuren im Text. 3. Die einfache Kohlenstoffbindung. Der Kohlenstoff besitzt die Koordinationszahl 4, die Zahlen fiir die positive und negative Valenz sind ebenfalls gleich 4. Die daraus folgende singalare Stellung des Kohlenstoffs zeigt sich in den Charakter seiner Verbindungen, die dadurch eine zutreffende Benutzung der Valenzstriche zur Darstellung der Strukturformeln gestatten. Es wird sich zeigen, daB nach unseren Anschauungen diese Einfachheit als eine ahnliche Anordnung der Elektronenkonfiguration sich darstellt, die sowohl bei den Paraffinen als auch bei Chlorund anderen Derivaten wiederkehrt.
Wir haben oben Komplexverbindungen des koordinativ vierwertigen Platins betrachtet und den 4 Gruppen eine starre Lagerung zugeschrieben, die das Vorkommen zweier Isomeren Pt(NH,)%Cl, gestattet, indem der innere Elektronenwiirfel in verschiedener Weise durch die Gruppen konstituiert wird (Fig. 2). Diese Starrheit ist erklarlich dadurch, dafi innerhalb des betrachteten Elektronenwiirfels andere Schalen sich befinden, die erhebliche Richtkriifte durch ihre Konfignration ausiiben. Beim Kohlenstoffatorn ist innerhalb der 4 Valenzelektronen nur eine Innenschale vorhanden, die von 2 Elektronen besetzt ist. DemgemaB diirften die starren Richtkriifte fehlen. Wahrend wir also bei ionogen gebundenen Gruppen eine freie Beweglichkeit, bei den koordinativ gebundenen starre Fixierung an ein Elektronenpolyeder annahmen, formulieren wir fiir die an den Eohlenstoff gebundenen Atome eine Rotationsfahigkeit um die Valenzachse. Damit sind in der f)bereinstimmung mit der Erfahrung Isomere der Verbindung CR,R,R,R, nicht moglich und auBerdem leitet aich hieraus die Moglichkeit der freien Drehung zweier Gruppen
📜 SIMILAR VOLUMES
Aus dem Umstand, dass die Ionisierung in einer S~ule, die die Diffusion der Ladungen nach den W~nden hin kompensiert, nicht nur durch die Zu-sammenst6sse der Elektronen mit den neutralen Atomen erfolgen kann, ergibt sich die Temperaturabh~ngigkeit der Elektronen davon, ob im Gas metastabile Zust~tnd
Untersuchungen tiber die Anthocyane; 11. Uber den Farbstoff der Rose; von Richard Fillstutter I). von Richard WXstatter und Thomas J. iVolan (Eingelaiifen am 5. November 1914.) Einleitung. Es ist vor vielen Jahren versucht worden, das Anthocyan der Rose ebenso wie andere Farbstoffe der Rliiten un