𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über die Bestimmung kleinster Beryllium-Gehalte auf chemischem Wege

✍ Scribed by Prof. Dr. Werner Fischer; Dr. Josef Wernet


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1948
Tongue
English
Weight
791 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Vlolanthrcn. Werden dern Peropyren in 1,2-iind 9,lO-Stellung zwei Benzolringe annelliert, SO gelangt man zum Violanthren. Der Name stammt, wie Scholl und SeeP) berichten, von seinem Entdecker. ,,O. Bolly hat die merkwurdige und wichtige Entdeckung gemadit, da9 Benzanthron beim Verschmelzen mit reinen oder alkoholischen Atzakalien in einen Khpenfarbstoff van bis dahin unbekannter Art venvandelt wird, den er wegen der (blaustichig) violetten Ftlrbungen und der an Indanthren innernden Eigenschaften Violanthrm nannte, ein Name, den nir unter Hinweis auf die Ketonnatur des Korpers durch Violanthron ersetzen". Name Violanthren wurde dann splter auf den Yohlenwasserstoff ubertragen. Benzanthren. Zu Yetoderivaten dieses Kohlenwasserstoffes gelangten Scholl und Ballya7) 1904 in der B. A. S. F. w, Das ihm zu Grunde liegende Ringsystem erhielt auf Vorschlag von Scholl den Namen Benzanthron, c , zusammengezogen aus Benzanthrachinon. Der entsprechende Kohlenwasserstoff wurde spater von demselben Autor hergestell t . Triphenyien. Dieser Yohlenwasserstoff wurde 1866 von Marcelin /\ Berthelotm) in den Reaktionsprodukten aufgefunden, ,-,w die er beim Durchleiten von Benzoldampfen durch eine gluhende Porzellanrohre erhielt. .'V \ G W . E r nannte ihn anfangs Chrysene und bemerkt: v ,,C'est donc un polymhre, (C1aH')3, du carbure non condense et inconnu qui repondrait A la formule C1*H' (phenylbne)". Ein Jahr daratif taucht neben diesem Namen schon die jetzige Bezeichnung ,,triphenylane" aufgB), die obiger Definition entspricht. Urn Verwechselungen rnit Laurents Chrysbne zu vermeiden, ent-schlieBt er sich dann 1874 endgultig, diesen Namen fallen zu lassen. * I ) Llebigs Ann. Chern. 394 126 [1912]. 'I)

Ber. dtsch. chem. Ges. '38, 195 [1905]. '1) Ann. chim. phys. (4) 0 , 458 [1866]. **) Ann. chim. phys. (4) 12 186 [1867]. I*) Bull. Sac. chlm. France 11) 2 2 438 (18741. *I) Ber. dtsch. chern. aes. 66, 901 [1932). Die Synthese dieses interessanten Kohlenwasserstoffs gelang 1932 R . Scholl und &eyer3'): ,,Die Lbsung des Problems der Herstellung des Hexabenzo-benzols oder, wie wir es nennen wollen, Coronens (van corona-Kranz, weil die iiuhren Renzolringe einen Kranz bilden) . . . .", I Analytirch-technirche Unterruchungen 1 Picen. Sein Entdecker, 0. Burg3*), berichtet 1880: ,,Wegen seiner Grwinnung aus dern Braun-< > < > ( >/ kohlenpech habe ich ihm den Namen Picen ge-Rubren. Im Jahre 1926 entdeckten Moureu, Dufraise und Deans3) diesen orangeroten Kohlenwasserstoff, der 1935 als Tetraphenyl-tetracen erkannt wurde: ,,. . . nous avons reussi B trouver , . . un hydrocarbure . . . , qu'en raison de ea couleur nous .avona appele rubrbne". (rubrum = rot). \ ' \ / gebcn". (pix-Pech). / \ P ) v '4 <' ' ' ' ' ' \ / ,A,/ v v Anthanthren. L. Kalb 34) gelangte 1914 zu Oxoderivaten die-,,Die beiden Dicarboneiiuren deb a-Binaphthyls, ' ' 2 ; welche die Carboxylgruppen in pen-bzw. ortho-Stellung /-' zur Binaphthylbindung enthalten, also die 1,l'-Binaphthyl-8,8'-und Z,Z'-dicarbonsiiure . . . laasen sieh in ein und dasselbe neue Chinon . . . ., welches Anthanthron genannt werden SOU, iiberfuhren". Die eigenartige Verknupfung zweier Anthracen-Kerne sol1 in dern Namen zum Ausdruck gebracht werden. Pyranthren. Durch Reduktion des als Indanthren-Goldorange r\ bekannt gewordenen Farbstoffes erhielt 1910 /,P,JV R. ScholP5) den zu Grunde liegenden Kohlenwasserstoff, dem er den Namen Pyranthren gab, da der Farbstoff ,,als ein Pyren der Anthrachinonreihe betrachtet werden kann". v Andererseits kann das Pyranthren auch als 1,2-7,8-Dibenzanthranthren aufgefa6t werden. Fulvene. AbschlieBend seien noch die von J . Thielea6) entdeckten CH = CH Fulvene erwahnt: ,,Dieselben sind auBerordentlich intensiv orange bis blutrot gefiirbt, und e8 liegen in ihnen offenbar Repriisentanten einer ganzen Klasse van gefkbten Kohlenwasserstoffen vor, welche sich als Substitutionsprodukte eines Isomeren des Benzols auffassen lassen, das ich wegen der leuchteilden Farbe seiner Derivate als Fulven bezeichne." (fulvusrotgelb). . Eingeg. am 15. Mai 1947. [A 451. s*) Ber. dtsch. chern. Ges. I3 1834 [1880].


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