Über die Ausgleichung von Uhrgängen
✍ Scribed by B. Wanach
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1904
- Tongue
- English
- Weight
- 474 KB
- Volume
- 167
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Die Anderungen des taglichen Ganges einer Pendeluhr rPhren teils von bekannten Ursachen, wie z. B. Temperaturund Luftdruckschwankungen, teils aber von unbekannten Ursachen her, welche dazu Anlafl geben, bei Ableitung einer Gangformel rein interpolatorische Glieder einzufiihren, wie 2. B. Glieder, welche mit Potenzen der Zeit multipliziert sind.
Je mehr solcher rein interpolatorischen Glieder man einfiihrt, desto besser werden natiirlich die beobachteten Gauge durch die Gangformel dargestellt werden; ob ein solches Verfahren aber niitzlich ist, erscheint mir sehr fraglich, wie ein einfiches Beispiel zeigen moge: Gesetzt es liegen etwa vier Zeitbestimmungen, also drei Gauge vor, und man wahlt als Unbekannte den Barometerkoeffizienten, einen mittleren Gang und eine der Zeit proportionale Anderung des Ganges; durch eine solche Gangformel mtissen dann die Beobachtungen streng dargestellt werden, aber, falls die Uhr Temperaturschwankungen ausgesetzt war, die nicht der Zeit proportional verliefen, und weon die Kompensation nicht vollkommen ist, so fehlt dem Zeitgliede jede reelle Bedeutung und der abgeleitete Barometerkoeffizient kann infolge der Vernachlassigung des Temperaturkoeffizienten vollkommen falsch sein.
Schon aus diesem Grunde erscheint es mir gefahrlich, bei einer Ausgleichung von Uhrglngen, welche den Zweck hat, den Barometerkoeffizienten des Ganges a n d ahnliches abzuleiten, eine langere, etwa mehrjihrige Gangperiode um jeden Preis durch eine Gangformel darstellen zu wollen. Es tritt aber noch eine weitere Schwierigkeit hinzu, welche den Wert einer solchen Ausgleichung in den bisher iiblichen Formen ziernlich fraglich erscheinen laflt.
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