Über die Längenänderung von Ferromagnetikum-Trägerstoff-Gemischen im Magnetfeld
✍ Scribed by G. Vogler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Tongue
- English
- Weight
- 613 KB
- Volume
- 462
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
G. V o g l e r
&lit 10 Abbildunpen Inhaltsubersicht Es wird aus einer Extremalbetrachtung eine Beziehung fur die Lingenanderungen, genannt Langsstrenfeldstri ktion, von Ferromagnetikum-Tragerstoff-Gemischen im Magnetfeld abgeleitet. Um die Richtigkeit dieser Abschatzung nachzuprufen. wurden aus Carbonyleisen-Pulver und Gummilosung Proben hergestellt und deren Langenanderungen im Magnetfeld gemessen. Der Verlauf der an Zylindern gemessenen Kurven der Langenanderung in Abhangigkeit vom relativen Eisengehalt und fur verschiedene Formfaktoren p stimmt qualitativ mit dem fur Ellipsoide berechneten iiberein. Auf Grund der vorliegenden Untersuchungen ist es moglich, magnetische Werkstoffe herzustellen. die eine gewiinschte Langenanderung unter Einwirkung eines bestimmten Magnetfeldes aufweisen. Diese Moglichkeit, die in diesem Umfang bei der Magnetostriktion homogener, kompakter Ferromagnetika nicht besteht, durfte zu mancher Anwendung AnlaB geben.
Einleitung
Vor einigen Jahren veroffentlichten Rust1). R u s t und P i l z 2 ) sowie S t a u l3 und S a n d o z3) Messungen der Volumen-und Langenanderungen von Ferromagnetikum-Tragerstoff-Gemischen im Magnetfeld. Wahrend R u s t und Mitarbeiter glaubten, die auBerordentlich grol3en Volumenanderungen ihrer 61-Ferromagnetikum-Aufschlammungen auf Magnetostriktion homogener Ferromagnetika zuruckfuhren zu konnen, erklarten S t a u 13 und S a n d o z die Langenanderung ihrer Probe mit der Drehung der in einer Gummimatrix eingebetteten Eisenflocken. Eigene Untersuchungen 4, lieBen die abnormen Langen-und Volumenanderungen der Gemische im Magnetfeld als Folge einer magnetischen Wechselwirkung zwischen den eingebetteten ferromagnetischen Mikroteilchen erkennen. die ihrerseits eine elastische Deformation des Tragerstoffes bewirkt. I n einem Magnetfeld H , bildet sich um ein homogenes Ferromagnetikum ein Streufeld ~-~ H. R u s t , Z. angcw. Physik 3, 9 (1951).
2, H. R u s t u. P. P i l z , 2. angew. Physik 3, 379 (1951). 3, H. E. S t a u S u. G . S a n d o z , J. Appl. I'hys. 25, 267 (1954). 4, G. V o q l e r , is. physik. ('heni. 205, 360 (1956).
3;* i t u s , das vori tlcr Gestalt tles Fci-romagnetikiims nbhlngig ti rid dcm iiuRereri Veld N, tiberlagert ist. Bei den Nischkorpern ist, dicsen beitlen Fcldrrii auBertlem noch tlas stark inhoniogcne Streufeld dcr Mikroteilclien iibcrlagert. Reide Strrufeltlcr -M,tkrofeld uritl Mikrofrldsintl mit ciner Streufeldencrgic \ erknupft 5 ) . Die Mischkorpcr tlcformicren sich in cinem auBercn Feld so, (la13 tli5 Suiiime m s magiietischcr uritl elastischer Energic ein Miriimuni wirtl. Dabei sind in -4bhLngigkeit vom Dimensionsverh~ltnis sowohl negative nls auch positive I,kngeniiritlerurigcii moglich. In erster Niiherung ist iin~unehmen, tlaB cter Ldngeniinderung rine gleichsinnige Volumcriiinderuna rntspricht. wcnn tlic Poissonsche Zthl lilciner als 0.5 ist. %nr Abschatzung der LBrigerianderurigeri dcr Fcrromagnetiknm-Tr~~gerdoff-Gemische im Magnetfeld soll eine Modcllsubstaiiz benutzt wertten, bei cter kngelfiirmige. ferromagnetisclic Teilcheri in einer clastischen Tragersu bhtaiiz statistisch I crteilt cingebettet sind. Damit i s t dcr uniibcrsichtlichc Effekt clcr Drehung der Teilchen i m Magnetfeld ausgeschlossm. tler bri langlichen Tcilchcri bcriicksichtigt wertlen miiBtc.
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