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Über den physikalischen Zustand von Maschinenfetten, öligen Kalkseifenlösungen und schweren Mineralölen

✍ Scribed by Prof. Dr. Holde


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1908
Tongue
English
Weight
870 KB
Volume
21
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Holde : Uber den ghysikalischen Zuehnd von Maeahinenfetten. [ o n ~~~~~~f ~~ Vielleicht ergreift 0 s t w a 1 d selbst noch ein-ma1 das Messer und fiihrt neben den siebcn Schnitten noch einen achten durch die Geschichte der Chemie, der die fruheren Schnitte erganzt, und zeigt uns in diesem, in wieweit cs Forschern, die uber den Verdacht v a g e r Hypothesenfabrikation erhaben sind, gelungen ist, durch Scharfsinn und Ausdauer den Vorhang von Vorgangen zu heben, die bis dahin kein Auge gesehen hat, die aberwir verweisen auf dic B r ownschen Beobachtungen und die schonen Arbeiten von S m o 1 u c h o w s k iim Begriffe sind, in die Reihe der direkt beobachteten Tatsachen einzutreten und einen festen Bestand der Wissenschaft zu bilden. P i b u r g bei Oetz in Tirol, Jnli 1908. Uber den physikalischen Zustand von Maschinenfetten, 6ligen Kalkseifen-lGsungen und schweren MineralGlen.

Erweiterter Vortrag 1 ) . mit Vorfilhrungen gehalten in der Abteilung far Mineralolchemie des Vereins deutscher Chemiker in Jena am 12. Juni 1908. Von Prof. Dr. HOLDE, (Eingeg. d. 18.19. 1908.) M. H. ! Im Maschinenbetrieb werden bekanntlich an Stelle von flussigen Maschinenolen mehrfach in Rucksicht auf Sparsamkeit, Seuberkeit und insbesondere wegen der Unzuganglichkeit einzelner Lager fur die Bedienung rnit dlschmierung sogen. konsistente, bei gewohnlicher Temperatur nicht tropfende, an den Achsen und Lagern gut haftende Maschinenfette, auch Stauffer-oder Tovotefette genannt, benutzt. Gibt es auch eine sehr groh Zahl in ihren Elgenschaften recht wechselnder Fette dieser Art, so bestehen doch die meisten von ihnen aus einer Auflosung von Kalkseife ( 16-23y0, vereinzelt auch etwas mehr) in schweren Mineralolen unter Zusatz von wenig Wasser ( 1 4 % , vereinzelt bis herab, oder bis fast 7% herauf). Nebenbestandteile sind kleine Mengen unverseift gebliebenes fettes 01, abgespaltenes Glycerin, freier Kalk, freie Fettsaure, firbende, geruch-oder fluorescenzverdeckende, sogen. entscheinende Stoffe. In einzelnen Fetten finden sich auch noch Alkaliseifen. Im nachfolgenden sei zunachst nur der gewohnliche Fall, also die Auflosung bzw. Aufquellung von Kalkseife in Mineralol in Betracht gezogen. In der Technik wird zur Bereitung der genannten Fette entweder die zuniichst hergestellte Fettkalkseife in Mineralol gelost, und diese Liisung wird dann mit wenig Wasser innig verriihrt dieses sol1 der hkufigere Weg seinoder das zu verseifende Fett wird gleich in Mineral01 gelost, in dieser Auflosung mit Kalk verseift, und es wird so vie1 Wasser in der Mischung belassen, daB beim Verriihren die eigentumliche Konsistenz der Masohincnfette entsteht, die je nach Bedarf zwiwhen vaselineartig und talgartig liegt.

  1. Diese Z. 21, 1437 (1908) und Chem.-Ztg. 1008, Nr. 54. 2) Mitteilungen aus dem Kgl. Materialpriifungsamt 22, 203 (1904).

3 ) Chem.' ReAe uber die Fett-und Harzindustrie 10, 120 (1896).


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