Über den Einfluß von Wasserdampf und Kohlendioxyd auf die Oxydation von Eisen und Eisenlegierungen bei hohen Temperaturen
✍ Scribed by Dr. rer. nat. A. Rahmel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1965
- Tongue
- German
- Weight
- 993 KB
- Volume
- 16
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Mitteilung aus dem Forschungsinstitut der Mannesmann AG Es ist lange bekannt, daC die meisten technischen Stahle in Wasserdampf oder feuchter Lufi merklich schneller verzundern als in trockener Lufl oder trockenem Sauerstoff. Diese Erscheinung ist jedoch erst in den letzten Jahren eingehender untersucht worden. Dabei gelang es auch, Vorstellungen uber den Mechanismus der Oxydationsbeschleunigung zu entwickeln (I, 2, 3, 4).
Rahmel und Tobolski (1, 2) untersuchten die Oxydation von Eisen (1) und Eisen-Silicium-Legierungen (2) in Sauerstoff-Wasserdampf-und Sauerstoff-Kohlendioxyd-Gemischen bei Temperaturen zwischen 750 und 1050' C. Sie kommen zu dem Ergebnis, dai3 bei der Oxydation von Eisen (1) Wasserdampf und Kohlendioxyd immer dann die Verzunderung beschleunigen, wenn als Folge einer FlieCbehinderung der Zunderschicht kein vollstandiger Kontakt mehr zwischen Metall und Oxydschicht besteht. Zur Deutung wird angenommen, daB nach einem im einzelnen noch unbekannten Mechanismus Wasserdampf bzw. Kohlendioxyd in die zwischen Metall und Oxydschicht entstehenden Spalten gelangt, dort ein H,-H,Obzw. CO-C0,-Gemisch bildet, das durch wechselseitige Oxydation und Reduktion Sauerstoff uber die Gasphase zur Metalloberflache transportiert. Auf diese Weise wachsen Oxydbriicken vom Metall zur Oxydschicht, die die Obertritthemmungen an der inneren Phasengrenze weitgehend beseitigen. Wasserdampf und Kohlendioxyd wirken also grundsatzlich gleichartig. In Obereinstimmung init diesen Vorstellungen werden im inneren Teil der Wustitschicht nach Oxydation in wasserdampfhaltigem Sauerstoff zahlreiche Poren gefunden, und eine vor der Oxydation auf die Oberflache aufgebrachte inerte Marke wird in die Wiistitschicht verlagert. Bei der Oxydation von Eisen-Silicium-Legierungen (2) verhindern die durch innere Oxydation entstehenden und sich im Verlauf der Oxydation an der Grenze Metall/ Oxyd anreichernden Eisensilikatteilchen einen innigen Kontakt zwischen dem Metall und den aufleren Schichten aus reinen Eisenoxyden. Bei Eisen-Silicium-Legierungen beschleunigen Wasserdampf und Kohlendioxyd die Oxydation vie1 starker als bei reinem Eisen. Der Wir-") Nach einem Vortrag wahrend der Korrosionstagung 1965 am 31. 3. 1965.
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