Über den Einfluß oberflächeninaktiver Beimengungen auf die Kristallisation von Metallschmelzen
✍ Scribed by Frau Dr. N. Kuscheva-Markowa
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1973
- Tongue
- English
- Weight
- 780 KB
- Volume
- 8
- Category
- Article
- ISSN
- 0232-1300
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✦ Synopsis
Abstract
Eine kurze Übersicht und Zusammenfassung eigener Untersuchungen an Systemen ergab, daß die Ergebnisse von der allgemein angewandten Theorie über die Wirkung löslicher Beimengungen abweichen. Vollständige Löslichkeit der Beimengung in der Schmelzphase und ihre vollständige Unlöslichkeit in der festen Phase war die notwendige Bedingung für die Auswahl der untersuchten Systeme. Außerdem sollte die Beimengung oberflächeninaktiv sein. – In allen Systemen mit einem Eutektikum im Bereich niedriger Fremdstoffkonzentrationen zeigt die Abhängigkeit der mittleren Größe der Körner vom Gehalt an Beimengung ein Minimum und ein Maximum. In den Systemen ZnGa und SnGa mit Eutektikum im Bereich hoher Konzentrationen an Beimengung weist diese Beziehung keinen Extremwert auf, d. h., man beobachtet eine konstante Ausbildung einer feinen Kornstruktur mit wachsender Beimengungskonzentration. – Die Erklärung für diese Erscheinung gründet sich auf kinetische Prozesse. – Es wird der Einfluß verschiedener Abkühlungsgeschwindigkeiten auf das Kornwachstum im System Zn–Al untersucht. Nur im Fall niedriger Geschwindigkeiten tritt kein Extremwert auf. Dies wird durch die geringe Bewegungsgeschwindigkeit der Wachstumsfront und die hohe Diffusionsgeschwindigkeit der Beimengung aus der Passivierungsschicht in die Schmelze erklärt. – Die beobachtete Verringerung der Korngröße unter der Einwirkung der oberflächeninaktiven Beimengungen sind danach keine Ausnahmen, wenn man die kinetischen Faktoren berücksichtigt. Sie werden als reguläre Erscheinungen angesehen, die mit den spezifischen physikalischen und chemischen Eigenschaften des Systems in Zusammenhang stehen.
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