Verfarbung und Sprodigkeit von Lackfilmen mit verschiedenen Weichmachungsmilteln und Kunstharzen in Beriihrung mit VPI-Papier wurden untersucht. Die Resultate ermoglichen es, Weichmader-und Harz-Kombinationen auszuwahlen, die gegen VPI 260 widerstandsfahig sind. Influence of Shell V. P. I. 260 on N
Über das Verhalten von Shell V.P.I. 260 gegenüber Nitrocellulose-Lacken
✍ Scribed by Kraus, A.
- Book ID
- 102930465
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Weight
- 584 KB
- Volume
- 55
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
A m dem lntktechnischen
Laborntorizm der A . Hagedorn Go. AG., Osnabruck IJnter der Bezeichnung U. P. I . 260 -Abkiirzung fur Vapour Phase Inhibitorbringt Shell ein gemai3 seinem Namen uber die Dampfphase wirkendes Korrosionsschutzmittel in den Handel. Es handelt sich hierbei um Dicycloliexyl-aminnitrit, dessen Anwendung als Korrosionsschutzmittel Shell in verschiedenen Patenten geschutzt ist l. Shell UP1 ist ein bereits bei Zimmertemperatur langsam und maflig verdunstender Korper, dessen Dampf auch in Gegenwart von Luftsauerstoff und Feuchtigkeit rostschutzend wirkt. Das besondere Kennzeichen des UPZ-Rostschutzverfahrens besteht darin, dai3 die zu schutzende Metalloberflache mit einer UP1 in Dampfform enthaltenden Atmosphiire umgeben wird. UP1 kann als Pulver in den Behalter oder das Verpackungsmaterial eingebracht werden, in dem sich die zu schiitzenden Metallgegenstiinde ( 2 . B. Maschinen, Maschinenteile, Motoren, Werkzeuge, Schrauben usw.) befinden. Eine bequeme Anwendungsform bietet das einseitig mit einer Schicht UP1 iiberzogene VPI-Papier. Dieses dient zum Ausschlagen groi3erer Behalter (Kisten usw.); ltleinere Gegenstiinde werden einfach in UPZ-Papier eingewickelt *. Ober Einzelheiten beziiglich Anwendung und Wirkung von UPZ sei hier auf die einschlagige Literatur verwie-sen3. Das UPZ-Verfahren hat umwalzend auf dem Gebiete des Korrosionsschutzes und der Verpackungsmittel-Industrie gewirkt. In der Praxis kommt es haufig vor, dai3 nicht nur blanke, sondern auch lackierte Metallflachen mit UPZ oder UPZ-Dampf in Beruhrung kommen. Die nachstehend beschriebenen Untersuchungen beschaftigen sich mit der Frage, welchen Einflufi UPZ bei direkter Beriihrung oder in Dampfform auf Nitrocellulose-Lacke und ihre Aufbaustoffe ausiibt. Die Untersuchungen erstrecktrn sich auf Filme aus h-itrocellulose t Weichmacher + Harze sowie auf pigmentierte Nitrocellulose-Lacke. Die gepriiften Lackfilme bzw. Versuchslackierungen wurden einmal in einem mit etwas UPI-Pulver beschickten Exsiccator dem UPI-Dampf ausgesetzt und weiterhin zwischen UPZ-Papier grlegt, so dai3 sie im letzteren Falle in unmittelbare Beriihrung mit dem UPI-Pulver kamen. Die Beobachtungsdauer war 3 Monate. Die in Papier eingelegten Filme und Lackierungen wurden schliefilich noch 5 Tage bei 45°C gelagert. Ila z. H. beim Versand von Maschinen usw. nach Obersee mit Temperatur-en vun etwa 40' zu rechnen ist, entspricht die Warmlagerung durchaus Bedingungen, die in der Praxis vorkommen konnen. Die Untersuchungen umfaflten insgesamt 70 verschiedene Weichmachungsmittel und 40 verschiedene Harze. Gepriift wurde auf Beeinflussung der Farbe, der mechanischen Festigkeitseigenschaften (Zerreiflfestigkeit und Dehnbarkeit, Knickfestigkeit, Grschmeidigkeit) und der Wasserfestigkeit. Eine Wiedergabe aller Versuchsergeb-
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