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Über C-Alkaloid T (Sarpaginmethyläther, Lachnerin(?)) 23. Mitteilung über Calebassen-Alkaloide

✍ Scribed by W. Arnold; W. von Philipsborn; H. Schmid; P. Karrer


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1957
Tongue
German
Weight
774 KB
Volume
40
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Bei der Aufarbeitung von Calebassen-Curare, welches aus dem Gebiet des oberen Rio Negro (weitere Umgebung von Iauaretd), Brasilien, stammte, haben wir durch Verteilungschromatographie an Cellulosepulver neben bekannten Calebassenalkaloiden2), wie C-Curarin, C-Calebassin und C-Fluorocurarin, in einer Ausbeute von 0,71 yo ein neues tertiares Alkaloid isoliert, das wir provisorisch als C-Alkaloid T bezeichnen wollen. Die kristalline Base gibt eine blauviolette Zimtaldehyd-Salzsaurez, 3, und eine violette Schwefelsaure-Eisen(II1)chlorid*)-Farbreaktion. Mit dem Cer(1V)-sulfat-Schwefelsaure Reagens wird nur eine ganz schwache rosafarbene Reaktion beobachtet. Das Alkaloid liefert ferner ein aus Methyl-n-propylketon-Ather prachtig kristallisierendes Pikrat vom Doppel-Smp. 178O/244O und ein kristallines Jodmethylat. Weitere Eigenschaften des Alkaloids T sind in der folgenden Tabelle enthalten.

Tabelle 1.


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